Samsung Entrim 4D
Tower Tag auf Steam

Mit der Veröffentlichung der PlayStation VR Brille wuchs die Hoffnung, dass Virtual Reality zu einem Mainstream-Thema werden könnte. Zwar hat die PSVR-Brille auch definitiv die Aufmerksamkeit für Virtual Reality in der Gesellschaft erhöht, doch wir befinden uns weiterhin in einer Nische. Selbst für Technik-Magazine ist es teilweise noch uninteressant über VR zu berichten, da die Klicks ausbleiben. Wird sich an diesem Zustand schon bald etwas ändern?

Microsoft und die Mixed-Reality-Invasion

Mixed Reality Brille von Acer

Wenn es um Virtual Reality geht, dann ist Microsoft der Freund, der zum Training immer zu spät kam, doch bei jedem Spiel aufgestellt werden möchte. Das Unternehmen wird deutlich später als HTC, Sony und Oculus den PC-VR-Markt betreten, doch dafür direkt mit starken Partnern im Schlepptau. Lenovo, Acer, HP, Dell und Asus wollen MR-Brillen für Windows 10 veröffentlichen, welche einem Referenzdesign von Microsoft folgen. Diese Brillen sollen nicht nur besonders günstig werden, sondern auch technische Barrieren über Inside-Out-Tracking abbauen. Der Nutzer muss bei diesen Brillen nur noch den Spielbereich festlegen, die Brille aufsetzen und kann anschließend in die Virtual Reality abtauchen.

Microsoft Motion Controller 2

Microsoft will also nicht nur eine Brille für Windows 10 auf den Markt bringen, sondern eine komplette Plattform aus dem Boden stampfen, welche direkt von verschiedenen Brillen unterstützt wird. Zudem benutzt Microsoft konsequent den Begriff “Mixed Reality” für die kommenden Virtual-Reality-Brillen, wodurch sich Microsoft mit Windows 10 MR noch weiter von der Konkurrenz abgrenzt. Eventuell werden auch die passenden Motion Controller mit allen Windows 10 Brillen verwendbar sein, was die Kombinationsmöglichkeiten erhöhen und den Plattform-Charakter unterstreichen würde.

Spannend bleibt die Frage, ob und wann Valve die MR-Brillen für Windows 10 in Steam integrieren kann. Sollte Microsoft einen Steam-Support behindern wollen, um den eigenen Store zu pushen, könnte sich das Unternehmen selbst im Weg stehen.

Valve und die SteamVR-Brillen

LG VR

Auch wenn viele Menschen Valve mit der HTC Vive assoziieren, so ist dies nur die halbe Wahrheit. Valve hat zwar die Komponenten erfunden, doch die Herstellung lag alleine bei HTC. HTC nutzt also mit der HTC Vive ein Referenzdesign von Valve, doch daraus ergibt sich keine Partnerschaft fürs Leben. Valve möchte möglichst viele VR-Brillen auf Steam sehen, damit die Verkäufe der Software angekurbelt werden. Dementsprechend lizenziert Valve das eigene Tracking-Verfahren auch kostenlos an andere Hersteller und deshalb wird LG bald mit einer VR-Brille auf den Markt kommen, welche die Lighthouse-Technologie nutzt.

Valve Knuckles VR Controller

Valve ist auch weiterhin auf VR-Kurs und aktuell wird an der Einführung neuer Controller gearbeitet, die als Knuckles Controller bezeichnet werden. Das Besondere an den Controllern ist, dass diese fest mit der Hand verbunden werden, damit ihr Objekte realistischer greifen und werfen könnt. Auch die Knuckles Controller werden auf das Lighthouse-Tracking von Valve setzen, welches demnächst sogar skalierbar werden soll. Doch ist ein solches System in Zeiten von World Scale VR überhaupt noch zeitgemäß?

Standalone-Brillen und World Scale VR

htc-vive-daydream-headset

Ein sehr spannendes Thema in diesem und im nächsten Jahr werden autarke VR-Brillen sein. Lenovo und HTC möchten noch in diesem Jahr Brillen auf den Markt bringen, die auf Google Daydream und auf World Scale VR setzen. Mit diesen Brillen sollt ihr euch frei bewegen können, ohne dass zusätzliche Tracker nötig sind. Zudem ist die komplette Hardware innerhalb der Brille verbaut, damit nicht auf ein Smartphone zurückgegriffen werden muss, welches in kürzester Zeit überhitzt.

Doch nicht nur HTC und Lenovo werden autarke Brillen auf den Markt bringen, sondern die Chancen stehen auch sehr gut, dass Oculus auf der Connect 4 autarke VR-Brillen für das kommende Jahr ankündigen wird. Oculus könnte den Santa Cruz Prototypen in ein finales Produkt überführen und zudem gab es vor wenigen Tagen ein Gerücht, dass Oculus zusätzlich eine autarke Brille für 200 US-Dollar auf den Markt bringen könnte. Eventuell eine sehr abgespeckte Facebook-VR-Brille?

Neben Lenovo, HTC und Oculus hat auch Samsung kürzlich Interesse an dem Markt für Standalone-Brillen bekundet und mit der neuen Exynos-Brille eine autarke 4K-Brille vorgestellt, welche aber wohl zunächst nur ein Referenzdesign bleibt.

Wohin geht die Reise?

VR Development Kits von HP und Acer

Aktuell lässt sich schwer einschätzen, welche Idee oder Plattform zukünftig den Markt dominieren könnte. Die Standalone-Brillen werden definitiv interessant, doch letztendlich muss auch der Preis überzeugen können und da wären wir uns derzeit noch nicht so sicher. Autarke Brillen und World Scale VR werden zukünftig ein wichtiges und spannendes Thema werden, doch die Einführung der Produkte wird vermutlich nicht zu einem sprunghaften Anstieg der VR-Infizierungen führen.

Anders könnte es bei den VR-Brillen für Windows 10 aussehen, wenn Microsoft es schafft, die Brillen zu einer sinnvollen und nahtlosen Erweiterung für Windows zu entwickeln. Auch wenn die große Anzahl an Partnern keine reale Offenheit des Systems bedeutet, könnte die Windows MR Plattform zur vielseitigsten Plattform wachsen und somit auch in der Zukunft den Markt zu einem gewissen Grad dominieren. Sollte Microsoft jedoch die Integration in OpenVR und SteamVR verhindern, würden wir keine Aktien des Unternehmens kaufen.

Das Valve sich weitere Partner schnappt und weiter Hardware entwickelt, ist ein gutes Zeichen, doch eigentlich hatten wir bereits mehr erwartet. Wenn Valve nicht die Kombinations-Krone Microsoft überlassen will, sollten schleunigst neue SteamVR-Brillen und Controller auf den Markt kommen. Immerhin hat das Unternehmen die Knuckles Controller schon an Entwickler verschickt und somit könnten diese noch in diesem Jahr erscheinen.

Was denkt ihr? In welche Richtung wird sich VR entwickeln?

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Kosu
Kosu
3 Jahre her

Also ich verstehe diesen ganzen Hype um diese standalone VR-Brillen nicht. Bei VR bin ich vollkommen abgeschottet von meiner Umgebung.

Wo genau außerhalb deiner Wohnung möchtest du VR benutzen können, mal ganz ehrlich…
Draußen im Park, wo du in einem Action Spiel Passanten um haust und gegen Bäume rennst, oder über Parkbänke stolperst?
In der Bahn, wo dein Nebenmann bei deiner nächsten Gestik von dir deinen Ellenbogen ins Gesicht bekommt?
Mal ganz abgesehen von der bescheidenen Leistung die diese Geräte nur haben können. Wir schimpfen jetzt schon über die VR Grafikqualität selbst bei High-End PCs, wie soll dann Mobile VR aussehen?

Also mich interessiert so eine Brille nicht im geringsten… das würde natürlich ganz anders aussehen bei einer AR-Brille

Benny buchner
Benny buchner
3 Jahre her
Reply to  Kosu

genau deiner Meinung !
davon abgesehen sieht es *von aussen* bescheuert aus wenn man im vr zocken so richtig drin ist. und dann im park wo jeder Teenie sein Handy zuckt einen heimlich filmt und dann als Witzfigur auf youtube postet… neee danke

mich interessiert nur
-Fliegengittereffekt endlich eliminieren
-4k pro auge
-eye tracking (damit mein pc die 2x 4k Auflösung schafft)
-Kabellos
und
GEILE GAMES
GEILE GAMES
GEILE GAMES

Guttmann
Guttmann
3 Jahre her
Reply to  Kosu

Man kann auch Filme gucken (zb. Bahnfahrt, Busreisen usw.) mit die Brillen, vorausgesetzt 4K Auflösung.

Tobias Claren
Tobias Claren
3 Jahre her
Reply to  Kosu

VR im Park, das hätte was…
Da hätte man mal 25x25m, wenn kein Anderer da reinlaufen würde.
Oder man nimmt es mit auf einem Bolzplatz, wenn da eh keiner ist.
Außerdem könnte es VR etwas populärer machen.
Man könnte Passanten etc. auch mal “rein” lassen… Und dann informieren.
“Angefixt” kaufen Sie evtl. eine eigene Brille.
Außerdem sorgt eine solch öffentliche Nutzung auch ein Stück dafür dass dieser “sieht bescheuert aus”-Unsinn mal verschwindet…
Rauchen sieht auch bescheuert aus, IMMER… Wenn die VR auch mal mit einem sportlichen Aspekt in Verbindung gebracht wird, ist es evtl. eine Art Aktivitäts-Symbol (angeleht an “Statussymbol”). Da sehen nachgewiesen nutzlose Nordic-Walking-Stöcke bescheuerter aus.
Aber die Evtl. oft Älteren die damit rumlaufen, gehören evtl. auch oft zu denen die eine “Sieht-bescheuert-aus-Berührungsangst” vor VR haben… Sogar in den eigenen Vier Wänden.

Köln hat ein paar große Wiesen. Fährt man von Hürth aus nach Köln rein ist Rechts z.B. eine.
Aber auch gute 5x5m sollten wohl auf öffentlichen Flächen alleine nutzbar sein, ohne dass es jemand oder Amt stört.

Die Systeme müssten dafür nur diese Entfernungen packen.
Dann sollte man aber Funk haben. Und entweder ein schnelles Notebook, oder PC in robustem Gehäuse.
Allerdings müsste man dann evtl. noch einen Generator mitnehmen und laufen lassen :-( . So einen kleinen 9Kg-4Takt mit 550W.
Benzin verbrauchen ist natürlich nicht ideal.
Hat schon jemand das Maximum der Lighthouse-Stationen ausprobiert?

drbrainnn
drbrainnn
3 Jahre her

was bringen die ganzen vr brillen wenn keine gut Software rauskommt,durchsetzen wird sich einfach das vr System was leistbar ist und die besten aaa spiele bringt die man länger als ein paar Minuten spannend findet.

X-Hair
X-Hair
3 Jahre her

Was meiner Mainung nach am dringensten fehlt ist ei Entwickler, der eine Brille und/oder Software entwickelt, die jedes normale Spiel 1:1 in die vR bringt. So dass kein eingeschränktes FOV bleibt und alles HUDs gut sichtbar sind. Das ist meiner Meinung nach die Marktlücke in der VR, die aber kein Entwickler derzeit angeht

Noname
Noname
3 Jahre her
Reply to  X-Hair

Die Software die das versucht umzusetzen nennt sich “vorpx”.

Falls du die schon kennst und jetzt sagst, ja aber da wird das Spiel ja nur irgendwie auf die Brille geworfen ich meine eine richtig gute Software die das Spiel richtig spielbar macht, kann ich dir wohl sagen vergiss es lieber.

Das was vorpx leistet ist schon immens, hier wird meiner Meinung nach schon das Maximum rausgeholt, was man leisten kann ohne das der Spieleentwickler einen unterstützt.
Für alles andere muss man am Spielequellcode arbeiten und nicht irgendeine Injektion ausführen. Am Spielequellcode arbeiten kann im Regelfall nur der Spiele Entwickler oder Modder, wenn der Quellcode zur Verfügung gestellt wurde.

Kurz um – Bethesa arbeitet ja an die Umsetzung von Fallout, Doom und Skyrim VR. Eventuell machen das noch andere Publisher demnächst und ich würde auch gerne bekannte Spiele in VR neu erleben, aber das eine Software einfach bestehende Spiele umwandelt, dass wird es niemals geben.

Das HUD des Spiels ist nun mal so aufgebaut, dass es am Rand des Monitores platziert wird. Wenn das Spiel selber nicht vorsieht dies woanders zu platzieren, kann das auch nicht einfach eine Fremdsoftware bestimmen. Dann kann man entweder sich ein Minidisplay vors Gesicht setzen, wodurch die räumliche Wahrnehmung weg ist oder man vergrößert das Bild so sehr, dass es überall in der Brill sichtbar ist, hat dann aber verwaschen Texturen und kein HUD.

Rene
Rene
3 Jahre her

Ich denke, in den nächsten 5 Jahren werden wir VR wie bei Sword Art Online erleben können.

Affe
Affe
3 Jahre her
Reply to  Rene

Das wäre zu geil, aber wie sollte das funktionieren? Dazu bräuchte man eine neuronale Verbindung zum Gehrin, um es perfekt zu machen, quasi eine hauch dünne Haube die auf den Kopf gelegt wird und man könnte liegend, Traum gleich, aber bewusst Games zocken. Ich glaube in 5 Jahren sind wir vielleicht erst soweit, dass wir eine kommerziell erfolgreiche VR Generation haben, die ein perfektes FOV hat, kabellos ist, mit einem kalt/heiss/druck Anzug, der alle Bewegungen trackt und das ganze auf einer Treadmill, die uns sogar Stufen simuliert. Zusätzliches Zubehör wäre überflüssig, da Handschuhe die Haptik übernehmen. Ein Exoskelett wäre noch nett im Anzug, das uns realistische Kräfte übertragen lässt. Das wäre dann so ziemlich perfekt nah an SAO dran.

Tobias Claren
Tobias Claren
3 Jahre her
Reply to  Affe

Naja, was heißt “perfektes FOV”.
Aktuell läuft die Kickstarter-Kampagne für die Pimax 8K.
“2.5K” Auflösung auf zwei echten 4K-Displays bei 200° horizontalem und 120° vertikalem FOV.
Das hat insofern einen Vorteil, als dass das “Fliegengitter” im Gegensatz zur 5K-Version (die nativ 2.5K darstellt, 2.5 + 2.5 = “5K”, soll auch als OLED kommen) noch mal geringer sein soll. Dient also nicht der Auflösung. Echtes 4K pro Auge kann die 8K X, aber die braucht zwei DisplayPort und laut Hersteller zwei starke Grafikkarten. Pimax rät daher selbst vom Kauf ab ;-) .
Aber sie haben sie wenigstens angeboten, und es wurden auch welche verkauft. Für die Freaks.
Pimax selbst sagt, dass man in heutigen Spielen praktisch keinen Unterschied zwischen der 8K und 8K X sehen würde.
Man kann später noch die 8K zurück geben, kostenloser Rückversand und Ich glaube für 200 Dollar mehr bekommt man dann die 8K X. ich glaube das gilt auch für die 8K-X-Käufer, dass die erst mal die 8K erhalten, weil die X wohl nicht direkt im Januar verfügbar ist. Die 8KX-Käufer haben dann evtl. noch diverse Optionen. Z.B. die 8K behalten, und auf 8K X verzichten, oder die 8K behaltren, UND 8K X erhalten… Aber das können auch Wünsche eines Foristen dort gewesen sein.
Die 5K Backer haben aber wohl real die Option statt des LCD einben OLED für $100 mehr zu wählen.
In rund 3-4 Tagen ist Schluss, und es wurden gerade noch ein paar 8K umgeschichtet. Die einzelnen waren schon aus, da hat man schlecht laufende 5er ($3.799) und 14er-Pakete ($10.000) verkleinert, und so mehr Einzelne ermöglicht…
Es wurden nur 10 von 60 14er “VR Party” gebackt. Evtl. VR-Caffees etc.. Und die 5er “Bosst your Fun” waren noch 60 von 60 vorhanden.

Tester sind begeistert. Bei YouTube gibt es auch ein rund 40min langes Video.
Kein “Taucherbrillen”-Effekt mehr, und “Fliegengitter sind praktisch weg.
Und dieses LCD soll auch nicht wirklich schlechter wirken als OLED.
Die 5K war bzw. ist unter den Backer-Paketen auch nicht so populär, es gibt sogar noch Brillen in einem “Early Bird”-Paket (50 Dollar weniger als im regulären). Ob die Backer dabei wussten dass sie für $100 nach Ablauf OLED statt LCD haben können, keine Ahnung. Nicht Wenige scheinen ja noch fest davon auszugehen dass OLED hier auf jeden Fall besser sei, liest man Forenkommentare…

Zu allen Paketen gibt es kostenlos ein “Deluxe Audiostrap” (die nennen es anders, ist aber sehr ähnlich zu dem von HTC Vive) und Eye-Tracking. Was der $100-Gutschein für ein Funkmodul mal Wert ist ist eine andere Sache. Daher würde ich den nicht groß bewerten.
Und die Brille ist Kompatibel mit HTC-Vive Lighthouse und den Controllern.
Man kann sich also auch LH-Stationen und die Vive-Controller zukaufen.
Z.B. gebraucht bei Ebay. vier LH und 4 Controller von Händlern zum Festpreis um 250-275 Euro.
Die Boxen von Pimax sind wohl nicht schlechter (nutzen wohl das Design von Vive), aber die bisher gezeigten “Kopien” der Vive-Controller sollen weniger wertig wirken als die von Vive. Allerdings behaupten die, dass man bei Auslieferung Vive-Knuckles-artige Controller beilegen will…

Techoxid
3 Jahre her

Das Feld der autarken VR-Brillen wird meiner Meinung nach eher kleiner bleiben und kein Massenphänomen.
Nutzer, die gelegentlich Virtual-Reality nutzen wollen, werden auf ihre Smartphones zurückgreifen.
Anspruchsvolle Gamer besitzen schon einen leistungsstarken PC oder eine Konsole und brauchen daher keine zusätzliche Brille mit eigenem Rechenzentrum.
Aktuell kann ich mir auch keine autarken VR-Brillen vorstellen, die ausreichend Performance für neue Spiele bieten.

Benny
3 Jahre her

Die VR/AR Brillen werden sich in Zukunft nicht sehr von einer normalen Brille unterscheiden. Da die Elektronik durch die molekulare Elekronik nochmals eine enorme Verkleinerung erfahren wird. Auf die Brillen Gläser wird dann ein dünner Film aufgetragen und im Rahmen der Brille wird die Elektronik verbaut sein. Durch das globale Internet kann dann auch jeder städnig Online sein und meiner Meinung, wird es normal sein sich mit einer Brille oder Kontaktlinsen in seinem Auge zu bewegen, da einem so direkt alle Informationen zur Verfügung stehen, die man sonst mühsam recherchieren müsste. Ich sehe sehr viele Vorteile darin, und ich denke die Entwickler sehen es ebenso. Da die Kreativität, das Lernen und das Leben der Menschen dadurch enorm verbessert werden kann. Theoretisch müsste der Mensch nicht mal mehr sterben, da er Virtuell unsterblich wird. Das Problem dabei ist aktuell nur noch, dass das Bewusstsein noch nicht transferiert werden kann. Mithilfe der Quantenmechanik und KI ist dies hoffentlich bald möglich.

Das Thema ist doch auch genau dasselbe wie mit dem Internet, Elektroautos oder dem Handy. Lange Zeit wird gesagt, dass ist Mist und das brauch niemand, aber am Ende wird es jeder Nutzen, da es eine Erleichterung bringt und dem Menschen Zeit spart.

Tobias Claren
Tobias Claren
3 Jahre her
Reply to  Benny

Das “Bewusstsein” kann auch unabhängig vom Körper sein. Ja, Ich meine eine echte “unsterbliche” “Seele” und sogar Jenseits, aber ohne dass das religiös oder esoterisch gemeint ist. Rein wissenschaftlich. Die Quantenphysik dürfte wohl der Bereich sein, in dem solche “fantastischen” Dinge am ehesten zu verorten wären…
Hier ein Text zu einem Experiment Anfang der 70er:
http://www.vtf.de/p73_1.shtml

Da ist die Frage, ob es jemals möglich wird, das Bewusstsein zu “transferieren”.
Wie sollte man so etwas “greifen”, und in eine Maschine “packen”? Es wäre nicht Materiell, nicht einfach nur materiell basierte Daten (Neuronen).
Auch wenn eine 1:1-Kopie aller Neuronen einem vorgaukelt der Mensch lebt weiter, das kann dann im Gegensatz zum echten Menschen eine “Seelenlose Maschine” sein. Und wenn der “Roboter” durch eine Art Quantencomputer etc. selbst eine Art “Seele” “prägen” kann (so wie das Gehirn eines Neugeborenen eine Art neue “Seele” “prägen” könnte, die auch nach dem Tod erhalten bleibt), dann ist das eine neue “Seele”, während der Verstorbene entweder selbst im “Jenseits” oder wieder in ein Kind “gefahren” (Reinkarnation ist im Bereich der Instrumentellen Transkommunikation auch eine Möglichkeit, es gibt wohl auch Stimmenaufnahmen die auch dies zu bestätigen scheinen) ist.

Der Verein VTF und Transkommunikationisten weltweit regen auch dazu an, selbst Versuche durchzuführen.
Ja, zugegeben das ist im Grunde das Gleiche wie eine “Seance”, aber eben mit “Tonband”, und das Stimmungs-Trallala mit Kerzen etc. ist nicht unbedingt nötig. Und man muss sich nicht auf jemand verlassen der meint als “Medium” “Stimmen zu hören”…
Worauf Ich hinaus will, Lehrer-Typen inkl. echten Lehrern schrillen wohl schon die Alarmglocken.
Es gibt wohl Einige die aktiv gegen “Okultismus” vorgehen, darin eine “Gefahr” sehen. Fragt man nach ist es natürlich keineswegs die Gefahr von “etwas” belästigt zu werden, sondern eine wie auch immer reale oder unwahrscheinliche Gefahr für die Psyche…
Ich las in Zusammenhang mit “GWUP” von denen, sind wohl auch gerne in diesem Sekten-artigen “Wahrheitsverein” der Artikel schriebt die im Stil der Presse von Putin und Erdogan entsprechen (gegen jede Wissenschaftliche Methodik und journalistische Regeln)…

Evtl. ist das Gehirn des Menschen ja eines Tages selbst in der Lage ähnlich wie Tonbänder oder aktuell manche Gerätschaften die Live Ton wiedergeben, diese “Stimmen” zu empfangen, und zu “senden”.
Und wenn sich so ein hochentwickeltes Hirn dann auch noch an ein mögliches Leben vor diesem erinnern kann (es gibt ein paar gute Fälle der Reinkarnations-Forschung, auch in Deutschland, wissen dass das junge Kind nie erlangt haben konnte), und dies auch Wissen enthält, das wäre auch eine Form von “ewigem Leben”. Denn wenn man sich im Laufe der Kindheit an immer mehr erinnert (weil das Gehirn komplexer wird, und so immer mehr Zugriff erhält) echtes Wissen zurück kommt, dann braucht man weniger zu lernen. kann neues lernen, oder noch besser werden im Fachgebiet eines vorherigen Lebens…

Ich
Ich
3 Jahre her

Eine standalone Brille interessiert mich persönlich nicht, höchstens um Filme anzusehen, aber da müsste dann auch mindestens Kinoqualität vorhanden sein.
Was ich möchte, ist ein HMD welches es schaft das Fliegengitter zu eliminieren und Kabellos ist, ich habe einen recht Potenten Rechner und eine Vive.
Ich liebe meine Vive, aber das Bild MUSS besser werden, ich will ein kristallklares Bild.
Und zwar deutlich besser, nicht nur ein paar Pixel mehr wie es bei der LG Brille bisher angekündigt wurde, ich glaube es war eine 40% höhere Auflösung als bei der Vive.
Ich bin hier ein bisschen verwöhnt, habe einen 32″ 4K Monitor und einen 65″ 4K TV mit 7.1 Anlage und UHD Bluray Player.
Ich habe mal einen Film in der Vive anschauen wollen, das ging nicht, mir war es zu Pixelig, wie damals bei den 480×640 Rückprojektionsfernseher.
Ich bezweifle stark das ein Standalone HMD meine Ansprüche genügen würde.
Was ich mir aber gut vorstellen könnte wäre ein Hybrid, den ich als Standalone und wie eine Vive oder Rift am PC verwenden könnte.

Tobias Claren
Tobias Claren
3 Jahre her
Reply to  Ich

Also mindestens 4K.
Aber auch eine Brille mit 4K pro Auge muss ja ein Video in einer Art “Leinwand” darstellen.
Wie in einem Kino, nicht auf evtl. 200° Breite und 120° Höhe wie bei der Pimax 8K.
Es wäre interessant wie groß der Bereich und damit die Auflösung in so einer Brille wäre.
Die Pimax 8K hat z.B. eine Eingangsauflösung von 2560×1440 die auf 200° Breite und 120° Höhe in das UHD-Display hochskaliert wird.

Es wäre ja schon mal gut, könnte man darin bei voller Auflösung 1920×1080-Full-HD sehen.
Und besonders interessant, Bluray-3D. Denn so perfekt wie mit einzelnen Display pro Auge dürfte 3D nicht mal in einem Kino sein.
Ghosting, also Bilder vom anderen Bildkanal können ja nicht durchkommen. Bei einer Polfilter-Brille im Kino mag es evtl. besser sein als bei einer Shutter-Brille, aber theoretisch kann da immer noch was durchgehen…