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Wie Bloomberg über eine ungenannte Quelle erfahren haben will, wird Oculus im nächsten Jahr eine autarke VR-Brille auf den Markt bringen, welche wohl nur 200 US-Dollar kosten soll. In den letzten Monaten wurde es recht still um den Santa Cruz Prototypen von Oculus, doch vielleicht sehen wir ihn und seine Nachfolger schon bald wieder.

Oculus Standalone VR-Brille für 200 US-Dollar ab 2018

Laut Bloomberg soll es sich bei der 200 US-Dollar Brille nicht um einen direkten Nachfolger der Santa Cruz Brille handeln, sondern das Produkt soll separat entwickelt und intern als Pacific bezeichnet werden. Deshalb sollte man aktuell davon ausgehen, dass die extrem günstige Pacific-Brille eventuell nicht an die Leistung der Santa Cruz heranreichen wird. Zudem soll Oculus mit Xiaomi eine Partnerschaft für die neue VR-Brille eingehen, um diese zu produzieren. Da der aktuelle Leiter von Oculus, Hugo Barra, zuvor als VP bei Xiaomi Global beschäftigt war, klingt diese Idee auch nicht besonders weit hergeholt.

Oculus hat sich mittlerweile auch zu der News geäußert und das Unternehmen sagt, dass man keine Standalone-Brille in diesem Jahr ausliefern wird. Zudem habe man aktuell kein neues Produkt, welches man präsentieren wolle. Dennoch könne das Unternehmen bestätigen, dass es großartige Fortschritte in der Entwicklung gegeben hätte.

Mit einer autarken VR-Brille ist Oculus auch in bester Gesellschaft, denn auch Lenovo und HTC wollen in diesem Jahr noch solche Produkte auf den Markt bringen. Zudem hat auch Samsung kürzlich einen Prototypen vorgeführt, welcher ohne Verbindung zu einem PC oder einem Smartphone auskommt.

(Quelle: Road to VR)

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