John-Carmack-Oculus

Per Twitter verkündete John Carmack, CTO von Oculus, das Ende des Rechtsstreits zwischen ihm und der Bethesda-Muttergesellschaft ZeniMax Media. Entsprechend seien die persönlichen Rechtsstreitigkeiten zwischen den beiden Parteien nun geklärt, da ZeniMax den Forderungen bezüglich der Übernahme von id Software nachgekommen sei und sämtliche Ansprüche beider Seiten erfüllt wurden. Der langjährige Fall rund um Oculus und ZeniMax ist davon jedoch unbetroffen.

Rechtsstreit zwischen John Carmack und ZeniMax beendet

Im Zuge des langjährigen Rechtsstreits zwischen Oculus und ZeniMax sind bereits diverse Vorwürfe und Forderungen hervorgetreten. So warf Zenimax im Jahr 2014 Oculus Technologiediebstahl und die Veruntreuung von Geschäftsgeheimnissen vor. John Carmack, der von id Software zu Oculus wechselte, spielte dabei eine entscheidende Rolle, denn angeblich wäre die Oculus Rift niemals ohne das vorher erworbene Wissen entwickelt worden.

Oculus Rift

Entsprechend forderte das Unternehmen 15 Prozent von Oculus ein. Vor Gericht wurden diverse Strafzahlungen verhängt und auch Carmack persönlich schlug zurück und forderte kurzerhand 22,5 Millionen US-Dollar ein, die aus der Firmenübernahme der Spieleschmiede id Software ausstanden.

Der Rechtsstreit zwischen den großen Unternehmen bleibt auch weiterhin bestehen. Der Fall Carmack gegen ZeniMax wurde dagegen nun offiziell beendet, wie er selbst per Twitter mitteilt:

John Carmack gründete in den 90ern das Entwicklerstudio id Software, das mit Spielen wie Quake, Doom und Wolfenstein etablierte Franchises des Shooter-Genres auf den Markt brachte. Unter anderem entwickelte Carmack innovative Spiele-Engines, die für den Durchbruch der Titel mitverantwortlich waren. Im Juni 2009 wurde das Studio von ZeniMax Media übernommen. Seit 2013 ist er als CTO bei Oculus tätig.

(Quellen: Upload VR | John Carmack Twitter)

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