MI VR im Test
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Bildeindruck

MI VR im Test

Xiaomi setzt mit dem MI VR auf einen Support von vier verschiedenen Smartphones. Leider besitzt aber keines der Smartphones ein OLED Display. Somit schafft das System leider kein Low Persistence und das Bild verschmiert bei Kopfbewegungen. Dieser Umstand macht den positiven Eindruck kaputt.

Das Field of View, die Helligkeit und das Tracking sind auf Augenhöhe mit der Samsung Gear VR oder dem Google Daydream View. Der Patzer beim Display ist aber so nervig, dass der Spaß beim Spielen doch sehr stark leidet. Natürlich ist das MI VR dennoch deutlich besser als eine Cardboard-Lösung, doch in Sachen Bildqualität kann das Headset nicht in der ersten Liga mitspielen. Wir hoffen, dass Xiaomi dieses Problem mit den kommenden Smartphones beheben wird.

Fazit

Aktuell bekommt man das Xiaomi MI VR für ca. 70 Euro und die kompatiblen Smartphones sind bereits für unter 300 Euro erhältlich. Xiaomi schafft also einen günstigen Einstieg in die VR Welt, doch der Store ist aktuell leider nur für Menschen zugänglich, die chinesischen Schriftzeichen lesen können. Auch wenn das Headset in vielen Bereichen punktet, so vermissen wir schmerzlich ein OLED Display und hoffen, dass Xiaomi hier noch nachbessern wird. Mit einem OLED Display bräuchte sich die Brille nicht vor der Gear VR oder dem Daydream View zu verstecken. Mit den derzeitigen Displays verpasst Xiaomi aber diese Chance und die MI VR Brille kann der Konkurrenz nicht den Rang ablaufen.

(Die MI VR Brille wurde uns von GearBest für diesen Test zur Verfügung gestellt)

Stark
  • bequem
  • inkl. Controller
Schwach
  • nur spezieller Store abrufbar
  • ohne OLED kein Low Persistence möglich (vom Smartphone abhängig)
3 / 5
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