Vivedu

Der Einsatz innovativer und technologischer Hilfsmittel im Unterricht ist in anderen Ländern bereits deutlich fortgeschrittener als in Deutschland. Derzeit versuchen zwar Unternehmen wie Crytek Virtual Reality in die Universitäten zu bringen und auch Oculus zeigt Engagement zur Integration der Technologie, doch in der Realität wäre man an den meisten Schulen bereits über vernünftige Computer oder Tablets im Klassenzimmer froh. Eine durchdachte Komplettlösung zur Integration der VR-Technologie in den chinesischen Schulunterricht bringt nun HTC mit der Initiative VivEdu.

VIVEDU und der Spind der Zukunft

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Das VivEdu-Programm startete im letzten Jahr mit dem Ziel, Virtual Reality in Universitäten und Schulen zu integrieren. Jetzt präsentiert HTC ein Produkt, das erstmals eine schlüsselfertige Lösung für Bildungseinrichtungen darstellen soll. Dabei handelt es sich um einen, mit Vive-Focus-Systemen vollgepackten, Spind. Natürlich liegen die Brillen nicht nur untätig im Schrank, sondern werden direkt an ihrem Lagerplatz geladen, mit Updates versorgt und über ein Management-System verwaltet. Das System ermöglicht Lehrenden den Zugriff auf eine Cloud-Bibliothek mit über 100.000 Assets, um schnell und einfach eigene Unterrichtseinheiten vorzubereiten und dazupassende Aufgaben zu kreieren. Wie viel das innovative System für die pädagogischen Einrichtungen kostet, wird von HTC jedoch nicht in die Öffentlichkeit getragen.

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Auch wenn diese Lösung einen tollen Ausblick auf die Zukunft gibt und Virtual-Reality-Inhalte unzählige Vorteile zum Lernen bieten, werden die Spinde wohl zunächst nur besser gestellten Schülern und Schülerinnen in China zugänglich sein. Jedoch wäre eine ähnliche Installation mit jeder autarken VR-Brille denkbar. Ein Konzept, für das sich vielleicht ja ein Start-up findet, das eine ähnliche Lösung auch in die deutschen Schulen bringen möchte.

(Quelle: Road to VR)

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