Oculus Go

Oculus ist auf der GDC 2018 und nutzt die Veranstaltung nicht nur, um Vorträge für Entwickler zu halten, sondern auch, um die Oculus Go bei den Besuchern anzupreisen. Mit der Go-Brille wird Oculus schon sehr bald eine günstige, autarke VR-Brille auf den Markt bringen, welche eine bessere Performance als eine Samsung Gear VR mit mit dem Galaxy S7 bieten soll und dennoch in der kleineren Variante nur 200 US-Dollar kosten wird. Vielleicht also der ideale Einstieg in die Virtual Reality? Die ersten Hands-On Berichte von der GDC geben Aufschluss.

Oculus Go auf der GDC 2018

VRFocus schreibt, dass die Demo-Sessions recht kurz waren, aber der Komfort beim Tragen schien in Ordnung. Oculus setzt bei der Go auf elastische Bänder, um die Brille am Kopf zu fixieren. Damit soll das Headset zwar fest auf der Nase sitzen, aber an den Tragekomfort einer Brille mit starren Bändern (PSVR, Vive Pro, Windows MR) käme die Konstruktion nicht heran. Zudem hebt das Magazin die einfache Bedienung hervor und schreibt, dass das Bild der Brille deutlich besser sei als bei vergleichbaren Smartphone-Lösungen mit einer ähnlichen Auflösung (2560 x 1440 Pixel). Dabei soll nicht nur der gestochen scharfe Content überzeugen, sondern auch der große Sweetspot, welcher wohl eine große Bandbreite an Pupillenabständen bedienen können sollte.

Etwas kritischer fallen die Eindrücke von Upload VR aus. Laut der Webseite sei bei der Benutzung der Go ein Flackern sichtbar, was wohl an den derzeit genutzten 60 Hz liegen könnte. Zukünftig soll die Go auch mit 72 Hz laufen können, doch um diese Bildwiederholrate zu erreichen, muss auch der Content entsprechend optimiert werden und dementsprechend wird nicht jede Software im Oculus Store diesen Wert erreichen. Upload VR zeigt sich beim Thema Roomscale auch wenig versöhnlich, da es bald auch mobile VR-Systeme geben wird, die eine Bewegung im Raum gewähren. Dennoch bescheinigt auch Upload VR der Oculus Go ein klares Bild und es sei eine Wohltat eine Mobile-VR-Brille zu nutzen, in der keine Staubkörner und Haare im Sichtfeld kleben.

Der Controller der Oculus Go ist bekanntlich nicht im Raum trackbar und verhält sich damit ähnlich wie der Controller der Samsung Gear VR oder der Google-Daydream-Brille. Laut Toms Guide sei die Verwendungen innerhalb von ruhigen Spielen aber sehr angenehm, wobei sich das Magazin unsicher ist, wie sich der Controller bei actionreichen Spielen schlagen wird. Dafür zeigt sich Toms Guide extrem begeistert vom Spatial Audio mit der Oculus Go. Ohne Kopfhörer in die Ohren zu stecken, sei der Sound extrem gut hörbar und überlagere gut Geräusche in der Umgebung. Gleichzeitig soll durch die zielgerichtete Ausgabe der Schallwellen eure Umgebung nur wenig belästigt werden.

Die Oculus Go wird voraussichtlich am 1. Mai 2018 erscheinen und ab 200 US-Dollar kosten. Durch den Zugriff auf den bisherigen Gear VR Content im Oculus Store gibt es auch direkt tonnenweise spannende Inhalte. Sofern die Brille vorbestellbar ist, erfahrt ihr es natürlich auf VR-Nerds.de.

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