Kenichiro-Yoshida

In einem kürzlichen Interview auf der IFA in Berlin äußerte sich Kenichiro Yoshida, CEO von Sony, im Zuge einer Diskussion über Crossplattform-Support über den derzeitigen Stand der Virtual Reality. Demnach sieht er die VR-Brillen aktuell noch in Kinderschuhen stecken, jedoch mit reichlich Entfaltungspotenzial für die Zukunft. Mögliche Evolutionsschritte könnten seiner Ansicht nach in der Mixed Reality liegen.

Sony CEO Kenichiro Yoshida: “Wir werden das reichliche Entfaltungspotenzial von VR-Erfahrungen in Zukunft erleben”

Auf der IFA in Berlin äußerte sich der Sony CEO in einem Interview mit The Independent über die aktuelle VR-Technologie und die Zukunft für die Entertainment-Branche. So blickt er auf die über drei Millionen verkauften Exemplare der PlayStation VR (PSVR) und hofft auch weiterhin an diesen Erfolg anknüpfen zu können.

PlayStation-VR-PSVR-Sony

Image courtesy: Sony

Er selbst glaubt fest an die immersive Virtual Reality, gesteht jedoch ein, dass ein evolutionärer Fortschritt innerhalb der Technologie nötig ist. Demnach müsse mehr Innovation stattfinden, um das Erlebnis stärker in die reale Welt zu verknüpfen. Sowohl Augmented Reality wie auch Mixed Reality zeigen, wie man dies umsetzen könnte:

Virtual Reality ist eine absolut einzigartige Erfahrung, die sich immer weiterentwickelt. Allerdings befindet sich die VR noch in einer frühen Phase. Eine potenzielle Fortentwicklung könnte in der Mixed Reality liegen.”

Zeitgleich geht er auf die bekannten Probleme der Hardware ein. So werden Motion Sickness oder der fehlende Überblick über die Umgebung während der Nutzung genannt:

Eines der Probleme der VR ist, dass man nicht sieht, was um einen herum geschieht. Das ist gefährlich und limitiert die Nutzung auf sitzende Erfahrungen. Ein weiteres Problem ist die Motion Sickness. Es gibt noch vieles, was verbessert werden muss. Doch ich bin mir sicher, dass wir das reichliche Entfaltungspotenzial von VR-Erfahrungen in Zukunft erleben werden.”

Ob die Aussagen mit zukünftigen Projekten des Unternehmens oder einer nächsten Generation von Hardware zusammenhängen, bleibt abzuwarten.

(Quellen: The Independent | Upload VR)

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Markus HerrmannAffeHeikoGamer Letzte Kommentartoren
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Kann man so und so sehen…Wie er schon schreibt das Problem der Motion Sickness ist nach wie vor ein riesiges. Das hat mich auch letztlich vom Kauf der PS4 VR abgehalten.

Affe
Gast
Affe

Hatte krasse MoSi aber konnte sie mir nach kürzester Zeit abtrainieren. Mittlerweile ist sie weg bzw. auf zwei spiele reduziert(rigs und star blood arena) würd ich aber auch so nicht spielen. Also keine Sorge es gibt Möglichkeiten sich MoSi abzutrainieren.

Heiko
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Ich habe null Motion Sickness, wer es hat der hat eben Pech gehabt, verträgt ja auch nicht jeder eine Achterbahnfahrt. .

Affe
Gast
Affe

Dein Kommentar ist einfach nur Müll, wieder mal. Und zeigt einfach, dass du keine Ahnung hast.

Markus Herrmann
Gast
Markus Herrmann

Bin so froh, dass ich mit MoSi keine Probleme hab (PSVR/ PS4 Pro). Insbes. RE7 in VR war das Intensivste, was ich im Videospielbereich bis jetzt erlebt hab. Wirkt natürlich nicht auf jeden gleich… Drücke der Technik jedenfalls die Daumen, aus Eigennutz natürlich ;-)