GunClub VR 1

Heute möchten wir euch einen ganz exklusiven Club vorstellen, welcher eine Aufnahmegebühr von 19,99 Euro verlangt. Mit der einmaligen Aufnahmegebühr seid ihr jedoch als lebenslanges Mitglied aus der finanziellen Pflicht raus und könnt nun alle Vorteile des Clubs genießen. Vorausgesetzt ihr besitzt eine Oculus Rift. Andere VR-Brillen-Besitzer sind aktuell nicht erwünscht.

Gun Club VR im Test

Gun Club VR 2

Natürlich ist Gun Club VR kein echter Club und es gibt keine echten Waffen. Obwohl beim letzten Punkt die Entwickler nicht ganz übereinstimmen würden. Das Studio ist stolz auf die hochdetaillierten Modelle verschiedenster Wummen, die sich originalgetreu nachladen, sichern und umschalten lassen. Ansonsten schrauben die Entwickler den Realismus ganz nach unten und präsentieren euch einen Wave-Shooter mit Pappfiguren aus dem letzten Agenten-Spielfilm. Das klingt vielleicht nicht besonders spektakulär, jedoch bewegen sich die Ziele, nehmen Geiseln und schießen sogar zurück. Dementsprechend darf man sich von der einfachen Gestaltung nicht täuschen lassen.

Die einzelnen Waffen im Spiel muss man sich hart erarbeiten. Für jede erfolgreiche Runde in einer Trainings-Disziplin erhaltet ihr virtuelles Geld, welches ihr wiederum im Shop investieren könnt. Dort könnt ihr nicht nur neue Pistolen, Schrotflinten und Maschinenpistolen kaufen, sondern auch Halterungen, Schienen, Zielvisiere, Munition, Lichter und weitere Dinge. Manche Ausrüstungsgegenstände werden für gewisse Missionen dringend benötig, andere wiederum dienen allein der Unterhaltung.

Als Trainings-Disziplinen stehen Missionen für die einzelnen Waffen-Gattungen bereit, ein Action-Modus mit besonders angriffslustigen Pappfiguren, ein Sideshow-Modus mit Zielscheiben und ein Zombie-Modus, wo ihr zum Hauptgericht werdet. Alle Modi spielen sich gut und bieten dem Spieler Abwechslung. Besonders der Sideshow-Modus weiß durch einen hohen Schwierigkeitsgrad zu überzeugen und motiviert zum akkuraten Zielen.

Das Nachladen der Waffen fühlt sich gut an, auch wenn man teilweise als Neuling durcheinander kommt. Wenn man aber die Abläufe verinnerlicht hat, dann erschreckt man plötzlich, wenn man wieder einen herkömmlichen Shooter am PC spielt und nur noch R drücken soll. Wie unbefriedigend plötzlich Maus und Tastatur werden.

Vorläufiges Fazit

Im Kern bleibt das Spiel zwar ein Standard-VR-Shooter, jedoch weiß das Spiel dem Spieler genügend Anreize zu liefern, jede Waffe freispielen zu wollen. Durch die detaillierten Modelle und Mechanismen entwickeln die Waffen eine eigene Faszination und durch die Verwendung von Zielscheiben als Gegner sogar relativ unverfänglich. Für die Gear VR ist der Titel schon länger als Gun Club 3 VR erhältlich, wobei diese Version natürlich nicht mit der Rift Version mithalten kann.

Aktuell ist das Spiel noch nicht vollständig und die Entwickler möchten zukünftig viele Inhalte nachliefern. So wird es Sniper-und Sandbox-Karten geben und zusätzlich werden weitere Waffen und Ausrüstungsgegenstände integriert werden. Aktuell rufen die Entwickler 19,99 Euro für den Early Access auf. Der Preis soll mit der Veröffentlichung der finalen Version steigen.

Wer eine Alternative zu Gun Club VR sucht, der sollte sich Lethal VR von Team 17 anschauen. Das Spiel ist für die Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation-VR-Brille verfügbar.

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