Santa Cruz

Oculus entwickelt seit einiger Zeit das autarke High-End-VR-Headset Santa Cruz. Der Prototyp besitzt 6DoF-Tracking nicht nur für Roomscale, sondern auch für die Erfassung der Controller. Dafür sind vier Kameras zuständig. Nun hat Andrew “Boz” Bosworth – bei Facebook für AR und VR zuständig – ein Bild getwittert, das ihn beim Fußballspielen zeigt.

Santa Cruz und die Kameras

Boz hat ein Bild auf Twitter veröffentlicht, das ihn und einen Kollegen beim Fußballspielen zeigt. Das allein wäre nichts Besonderes, allerdings haben die beiden Männer autarke Brillen auf dem Kopf. Dabei handelt es sich wohl um die kabellose VR-Brille Santa Cruz. Boz spricht von einem sehr frühen Prototypen, aber so würden die Dinge halt starten.

Damit das Spielen mit einem realen Ball klappt, muss dieser getrackt werden. Dabei gibt es zwei Möglichkeiten: Die Kameras erfassen den Ball und erkennen ihn, um ihn in die virtuelle Realität zu holen. Oder die Kameras zeigen das Bild der Umgebung, das sich anschließend mit virtuellen Gegenständen oder Umgebungen anreichern ließe. Boz selbst spricht nur von Mixed Reality, was beide Möglichkeiten offen lässt.

Ähnliche Fähigkeiten beherrscht auch die HTC Vive Pro, die zwei Kameras auf der Vorderseite besitzt, die für einfache Mixed-Reality- oder AR-Anwendungen geeignet ist. Erst kürzlich hat HTC die dazugehörigen Entwicklerkits veröffentlicht. Die Kameras der Pro lösen allerdings sehr niedrig in VGA auf, die Spezifikationen der Kameras der Santa Cruz sind hingegen noch nicht bekannt. Wann aus dem Oculus-Prototypen ein fertiges Produkt wird, ist ebenfalls noch nicht klar. Erwartet wird sie eher für 2019. Bis dahin kann sich auch an den Spezifikationen noch einiges ändern.

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