Doom VFR

Neben Fallout 4 und The Elder Scrolls V: Skyrim kündigte Bethesda auf der E3 2017 auch Doom VFR für PlayStation VR (PSVR) und die HTC Vive an. Ein neues Video zeigt nun die Entwickler im Interview sowie Szenen aus dem Spiel und gibt somit tiefere Einblicke in die Entwicklung des Ego-Shooters. So ist Doom VFR nicht nur eine einfache Umsetzung des PC-Originals. Die Entwickler stellen sich der Herausforderung der virtuellen Realität und passen Doom VFR entsprechend an. Außerdem versprechen sie einen besonders spektakulären neuen Level.
Doom VFR

Doom VFR: Neue Spielmechaniken, neue Spielfigur

Die auffälligste Änderung von Doom VFR gegenüber den bisherigen Versionen dürfte die Änderung der Spielfigur sein: Anstatt in die Haut eines Marines schlüpft der Spieler in die Rolle des Wissenschaftlers Dr. Peters. Der besitzt nach seinem Ableben die Fähigkeit, sein Bewusstsein in verschiedene Roboter-Körper zu transferieren. Damit erlangt man diverse Fähigkeiten, die einem beim Ausflug in die höllische Welt auf dem Mars von Doom VFR nützlich sind. Zum Gameplay gehören im nicht nur die üblichen Dämonen-Metzeleien, sondern beispielsweise auch Aufgaben wie das Haken von Computersystemen.

Für die Fortbewegung setzen die Entwickler des Ego-Shooters auf Teleportation statt auf Locomotion. Laut UploadVR verliert der Titel dadurch aber nicht an Intensität, sondern fügt dem Gameplay eine fantastische neue Ebene hinzu. Ab und zu kann man beispielsweise die Action verlangsamen und in eine Art Slow-Motion-Modus wechseln. Spektakulär erscheint die Möglichkeit, sich direkt in die Angreifer teleportieren zu können und sie so explodieren zu lassen. Doom VFR erhält gegenüber dem PC-Original von 2016 neue Level, einer soll laut den Entwicklern spektakulär sein.
Doom VFR

Doom VFR wird über vier Stunden Gameplay bieten und noch dieses Jahr erscheinen. Bisher hat Bethesda lediglich den Release für PlayStation VR und die HTC Vive angekündigt. Ob das Studio eine offizielle Version für die Oculus Rift herausbringen wird, ist noch nicht bekannt. Hintergrund für die zögerliche Haltung gegenüber Oculus dürfte der Rechtsstreit zwischen Zenimax/Bethesda und der Facebook-Tochter sein.

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