firefox, virtual reality, oculus rift

“Metaverse” beschreibt eine Art Verbindung von virtuellen Welten und dem Internet, in der man wie in einem 3D Online Rollenspiel die verschiedensten Regionen erkunden kann. Geprägt wurde der Begriff durch Neal Stephenson’s Roman “Snowcrash”. Mittlerweile hat sich der Begriff in der VR-Szene auch zum geflügelten Wort für ein dreidimensionales Internet durchgesetzt.

Nun gibt es, nachdem Google über sein Vorhaben sprach, Virtual Reality mit dem Google Cardboard massentauglich zu machen, Nachrichten über aktuelle Entwicklungen des Internet-Software Unternehmens Mozilla. Der Mozilla-Entwickler Vladimir Vukicevic schreibt in seinem Blog, dass auch beim Browser Firefox an VR-Anwendungen experimentiert wird.

Vukicevic beschreibt die Probleme des VR-Standards und arbeitet an Lösungen, wie Website Entwickler ihren Content VR-ready machen können. Dabei ist es wichtig, dass dieser Inhalt nicht für eine spezielle Hardware, wie das Oculus Rift konvertiert wird. Vielmehr soll es einen Standard für die VR-Darstellung geben. So sollen 2D HTML Inhalte nicht einfach nur in 3D umgewandelt werden, sondern auch sämtlicher Video- und Grafik-Content in WebGL korrekt in 3D auf allen HMDs abspielbar sein.

Vukicevics Kollege Josh Carpenter soll sich zudem um das Virtual-Reality-Interface kümmern. In Firefox-Experimenten forscht er schon an Möglichkeiten, wie ein VR-Interface im Web aussehen könnte.

Wer mit Software-Entwicklung vertraut ist, kann sich im Blog eine Alpha-Version für OS X und Windows herunterladen. Derzeit unterstützt sie nur das Oculus Rift. Man verspricht aber, dass auch VR-Adapter wie Googles Cardboard, Durovis Dive oder Altergaze in Kürze damit funktionieren.

Update: Google Chrome auch am experimentieren

Nun meldet sich auch der Google-Entwickler Brandon Jones in seinem Blog zu Wort. Da bestätigt er, dass auch Googles Browser Chrome Virtual Reality unterstützen wird. In den ersten Experimenten verfolgen die Google Entwickler die selben Ziele wie Mozilla mit Firefox. Jones nennt weiter einige Beispiele für VR-Anwendungen im Web. So könnte man Produkte von Amazon 1 zu 1 aus 360 Grad betrachten. Auch Kleidung kann so auf virtuellen Schaufensterpuppen betrachtet werden, oder, wenn man seinen Avatar in die “App” hochgeladen hat, könnte man die Klamotte sogar virtuell anprobieren. WebVR sei aber auch für Bildung und Präsentationen interessant.

Auch wenn die VR-HMDs noch auf sich warten lassen, wolle man die Virtual Reality Welle nicht verpassen und will darauf vorbereitet sein, wenn die Menschen sich nach VR-Apps sehnen und so arbeitet man auch an anderen wichtigen VR-Applikationen.

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