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Viele mögen den “3D Chat” Second Life schon für tot gehalten haben. Aber Totgeglaubte leben bekanntlich länger. Linden Labs, das Unternehmen hinter Second Life will sich die Virtual Reality Brille Oculus Rift für seine dreidimensionale Online-Welt zunutze machen. Dank des VR-Booms erhofft sich die Firma die zwar aktive, aber stetig kleiner werdende Community wieder zu beleben.

Second Life erlebte vor 11 Jahren seinen großen Hype. Die Nutzer konnten sich im Online-Spiel ihre eigene maßgeschneiderte Welt aufbauen. Durch In-Game-Käufe und Verkäufe konnten manche Nutzer sogar ihren “Real-Life-Job” an den Nagel hängen und nur noch in Second Life echtes Geld verdienen. So dauerte es nicht lange, bis die ersten Millionäre “geboren” wurden. In den letzten Jahren geriet das Phänomen Second Life jedoch in Vergessenheit.

Die Entwickler des Kult-MMOs arbeiten jetzt an einem Nachfolger. In der neuen Version wird die Oculus Rift-Brille zum “Fenster” in die virtuelle Welt. Dank der enormen Aufmerksamkeit, die Oculus VR dank der Facebookübernahme gewann, hofft auch Linden Lab, durch eine Oculus Rift-Kooperation die derzeitige Userbase von 1 Millionen auf mehrere hundert Millionen zu erhöhen.

Wir haben ja schon von einem Oculus-MMO berichtet, mit dem man auf lange Sicht mindestens ein Milliarde Nutzer in einen Virtual Reality Game vereinen möchte. Ob dieses MMO nun etwas mit Second Life und oder Facebook zu tun hat, ist unbestätigt. Der Second Life Erfinder sagt selber: “Virtuelle Welten und Virtual Reality gehören zusammen”

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