Palmer Luckey verlässt Oculus

Der ehemalige Gründer von Oculus, Palmer Luckey, verkündete kürzlich auf seinem Twitter-Account einen Fünfjahresplan über die mögliche Fortentwicklung der Technologie. Während einige davon vermutlich eher scherzhaft in der Liste landeten, setzt er als Erstes eine universelle Methode zur Bekämpfung der Motion Sickness in den Vordergrund. Und diese scheint real, denn er kündigte ein Open-Source-Design für eine mögliche Hard- und Software-Lösung an, die im späteren Verlauf des Jahres offenbart werden soll.

Palmer Luckey im Kampf gegen Motion Sickness – Lösung soll hard- und softwareseitig sein

Der Oculus-Gründer Palmer Luckey ist bekannt für extrovertiertes und teilweise skurriles Verhalten in der Öffentlichkeit, wodurch er stellenweise in die Kritik geriet. Nachdem er während des damaligen US-Wahlkampfs eine Organisation namens Nimble America unterstützte, welche mit Anti-Clinton-Memes versuchte, negativ den Wahlkampf zu manipulieren, trennten sich die Wege des Unternehmens vom innovativen Kopf.

Nun meldete sich Luckey per Twitter zu Wort und postete innerhalb einer möglichen Veränderung der Technologie in den nächsten fünf Jahren die Bekämpfung der Motion Sickness. Ein großes Problem der VR-Industrie, für das noch kein wirkliches Heilmittel gefunden wurde.

Auf Nachfrage eines weiteren Twitter-Nutzers, wie diese Methode aussehen würde, antwortete er prompt und verspricht eine soft- wie hardwareseitige Universallösung mit Open-Source-Design. Eine Lösung, an der er offenbar bereits seit Längerem arbeitet, denn er verspricht, seinen Heiligen Gral gegen die Übelkeit bereits innerhalb dieses Jahres zu präsentieren. Zudem scheint die Technik einzigartig, denn laut eigenen Angaben kenne er niemanden, der an etwas Ähnlichem tüftelt.

Zuletzt arbeitete Palmer Luckey mit seinem neuen Startup an der Grenzüberwachung mit VR-Technologie.

(Quellen: Upload VR | Palmer Luckey Twitter)

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