Oculus Go

Im Oktober hat Oculus auf der OC 4 das All-in-One-Headset Oculus Go vorgestellt. Die autarke VR-Brille erregte vor allem durch den geplanten günstigen Einstiegspreis von lediglich 200 US-Dollar für Aufsehen. Sie soll schon Anfang nächsten Jahres auf den Markt kommen. Nun hat die Facebook-Tochter damit begonnen, erste Entwickler-Kits der Oculus Go auszuliefern. Man kann also schon bald mit mehr Details zur autarken Brille rechnen.

Oculus Go geht an Entwickler

Seit dem 13. Oktober konnten Entwickler das Hardware-Kit vorbestellen, der Hersteller liefert nach einem Bericht von VR Scout erste Oculus Go Headsets aus. Noch sind nicht alle Details zur autarken VR-Brille bekannt, beispielsweise hat Oculus bisher kaum technische Daten zur VR-Brille verraten. TomsHardware geht allerdings davon aus, dass ein Qualcomm Snapdragon 821 zum Einsatz kommt. Der ist zwar nicht der jüngste, bietet aber trotzdem noch ausreichend Leistung. Zumal die Oculus Go hinsichtlich der Kühlung besser optimiert sein könnte als ein Smartphone und der Prozessor somit nicht oder seltener gedrosselt werden muss. Das autarke Headset wird zudem kompatibel zur Samsung Gear VR sein und das Display soll mit 2560 x 1440 Bildpunkten auflösen. Zum Field of View der Brille ist bekannt, dass laut Oculus neue Linsen ein weiteres Sichtfeld bei reduzierten störenden Lichtreflexion ermöglichen sollen und das FOV damit auf Augenhöhe mit der Rift liegt. Außerdem sollen die neuen Linsen ein sehr scharfes und klares Bild liefern.

Die Oculus Go bringt als autarke Brille alles mit, was man braucht, um sofort in die VR abzutauchen – ohne beispielsweise erst ein Smartphone in die Halterung zu klemmen. Zudem sorgen Lautsprecher für Spatial Audio, alternativ kann man aber auch Kopfhörer an dem VR-Headset anschließen. Das ist auch die einzige Kabelverbindung, die man benötigen könnte. Wie Samsung bei der Gear VR legt auch Oculus einen drahtlosen Controller dem Headset bei, der allerdings wie dieser nur mit 3 Freiheitsgraden getrackt wird. Als Material verwendet der Hersteller laut eigener Aussage einen sehr leichten, weichen und atmungsaktiven Stoff. Anfang 2018 soll die Oculus Go in die Hände von Konsumenten wandern, der Preis wird bei 200 US-Dollar beginnen – es ist also vorstellbar, dass Oculus das VR-Headset mit unterschiedlichen Speichergrößen und Preisen anbieten wird. Schließlich benötigen beispielsweise schon kurze VR-Videos eine Menge Speicherplatz.

(Quelle: VR Scout)

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drbrainnn
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drbrainnn

und warum kann oculus nicht ein einziges aaa spiel rausbringen,was bringen die ganzen brillen soll ich damit snowboarden gehn …..

Affe
Gast
Affe

Ich glaube, dass Facebook mehr Wert auf Social-Apps wie Facebook Spaces oder andere Chat-Anwendungen legt. Wie soll auch eine VR-Brille ohne Power Gamer zum Kauf anregen? Es wird die Mini-Games von der Gear VR geben und sonst VR Videos oder halt Spaces etc. 2018/19 kommt ja dann auch noch die Santa Cruz, die dann das Mittelding zwischen der Rift und… Weiterlesen »