VRM-Consortium-Japan-Nintendo

Wird Nintendo in den VR-Markt einsteigen? Der Eintritt des japanischen Videospiel- und Konsolenherstellers wäre ein spannender Schritt, der die Herzen vieler Fans höher schlagen lassen würde. Nun gibt es Neuigkeiten, denn der Spielegigant soll offiziell dem bald entstehenden VRM Consortium, einer Gruppierung großer japanischer Firmen zur Entwicklung von 3D-Avataren für VR in Japan, beitreten.

Nintendo – Passiver Beitritt im “VRM Consortium” angekündigt

Das Interesse von Nintendo an der VR-Technologie scheint durchaus gegeben zu sein. Bereits 2016 blickte der damalige Firmenchef Tasumi Kimishima interessiert auf den VR-Markt und Gerüchte über einen ehemals geplanten VR-Modus für die Nintendo Switch halten sich bis zum heutigen Tage. Zudem gaben die Verantwortlichen in einem Interview 2017 bekannt, dass man die VR-Technologie weiterhin “studiere”.

Nintendo

Image courtesy: Nintendo

Nun gibt es Neuigkeiten, denn der japanische Spielegigant soll als passiver Beisitzer dem neuen VRM Consortium beitreten. Nintendo selbst wird zwar im Observer-Status nicht als vollständiges Mitglied im Gemeinschaftsunternehmen gelistet, zeigt jedoch aktiv Interesse an der Fortentwicklung der Technologie.

Das Konsortium soll im Februar 2019 ins Leben gerufen werden, um den VR-Markt in Japan anzukurbeln. Dafür treten namenhafte Unternehmen bei, unter anderem Unity Technologies Japan, Showroom, u.v.m. Das Ziel ist vorerst die Entwicklung eines einheitlichen Standards für 3D-Avatare, genauer die Etablierung des VRM-Dateiformats. Dieses soll als Blaupause für menschliche 3D-Modelle in der Virtual Reality dienen. Das neue Format soll als Open-Source-Projekt entstehen und dadurch frei zugänglich für interessierte Entwickler werden.

Vor allem soziale VR-Erfahrungen können davon profitieren, indem einheitliche 3D-Modelle einfach und unkompliziert nutzbar werden. Durch die Nutzung eines plattformübergreifenden Standards werden Import und Export von Avataren in unterschiedliche soziale VR-Welten und Metaverses gewährleistet, wodurch man überall problemlos seinen ganz persönlichen Alter Ego verwenden könnte.

(Quelle: VR Scout | Video: virtualcast YouTube)

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei