Smithsonian-American-Art-Museum-Intel-Burning-Man-VR

Eine neue Partnerschaft zwischen Intel und dem Smithsonian American Art Museum in Washington D. C. ermöglicht eine Digitalisierung der mehr als 157 Millionen Kunstwerke innerhalb des amerikanischen Kunstmuseums. Das erste VR-Projekt ermöglicht einen digitalen Besuch der vorgeführten Kunstwerke des alljährlich stattfindenden weltberühmten Festivals Burning Man.

Intel & Smithsonian American Art Museum – Virtuelle Kunstaustellung des Burning Man

Dank einer neuen Kooperation zwischen Intel und dem Smithsonian American Art Museum ist es in Zukunft möglich, die beeindruckenden Kunstausstellungen des amerikanischen Museums auch international in virtueller und immersiver Form zu erleben. Dank eines aufwendigen 3D-Scannings der Galerien und Kollektionen sollen diese nach und nach in digitalisierte Form umgewandelt und mit interaktiven Elementen ausgeschmückt werden.

Das erste VR-Projekt thematisiert die Kunstwerke des Burning-Man-Festivals im Bundesstaat Nevada in der Black Rock Desert. Das achttägige Festival ist neben intensiver Selbstdarstellung der Besucher eine gigantische kreative Kunstausstellung und endet traditionell im Verbrennen einer riesigen menschenähnlichen Statue.

Im Smithsonian American Art Museum findet im Rahmen der Ausstellung No Spectators: The Art of Burning Man ein virtueller Rundgang mit einer VR-Brille in der Android Jones Deep Palya Experience statt. Diese bringt Besucher in die abgelegene Wüstenanlage, die als Veranstaltungsort für das Festival dient, um die ausgestellten Skulpturen und Kunstwerke der Festivalbesucher zu begutachten und den kreativen losgelösten Geist des Festivals nachzuempfinden.

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Neben der Bereitstellung der Kunstwerke bietet die Digitalisierung der geschichtsträchtigen Ausstellungsstücke einen weiteren Vorteil: Die Umwandlung in 3D-Objekte sorgt für einen zeitlosen Erhalt der Museumsstücke, ohne diese zu beschädigen. Dies ermöglicht auch zukünftigen Generationen lehrreiche Besuche und das Nacherleben von Geschichte.

John Bonini, Vizepräsident und General Manager der Bereiche VR, Gaming & eSports bei Intel sieht den positiven Nutzen der Zusammenarbeit:

“Virtual Reality bietet innovative computergenerierte Erfahrungen, und ermöglicht völlig neue Optionen seine Umwelt zu erforschen und mit dieser zu interagieren. Zeitgleich mit der Weiterentwicklung der Technologie werden zukünftig auch immersive Museen zur Norm werden. Die Zusammenkunft der Leidenschaft für Lehre des Smithsonian American Art Museum und der innovativen Technologien von Intel ermöglicht uns als einen ersten Schritt, eine Brücke zwischen der realen physischen und der digitalen Welt zu schlagen und die amerikanische Kunst auch in internationalen Klassenräumen zugänglich zu machen.”

Die Ausstellung No Spectators: The Art of Burning Man findet bis zum 21. Januar 2019 im Kunstmuseum statt. Wann die öffentlich zugängliche VR-Erfahrung des Museums erscheint, wurde derzeit noch nicht veröffentlicht.

(Quellen: Intel | Video: Intel Newsroom Youtube)

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