Coaster Combat Gear VR

Coaster Combat für die Samsung Gear VR schickt euch auf eine rasante Loren-Fahrt durch ein Geisterschloss, eine Lava-Mine und auf eine Pirateninsel. Eine Strecke ist kostenlos und soll Appetit machen, die anderen beiden Fahrten zu erwerben. Wie der Name schon andeutet, gondelt man in Coaster Combat nicht nur durch die Gegend, sondern muss auch kämpfen. Wer will, kann zudem Freunde herausfordern. Wir haben mal Hand angelegt und klären die Frage, ob sich der Kauf der zusätzlichen Strecken lohnt.

Coaster Combat: Zum Schießen

Der fünfte VR-Titel von Force Field schickt den Spieler in drei mögliche Szenarien. Die erste darf man kostenlos ausprobieren und kann dann entscheiden, ob man die anderen zwei für 3 Euro erwerben möchte. Das Spielprinzip ist bei allen Strecken gleich: Ihr gondelt in einer Lore im flotten Tempo auf Schienen durch die Gegend und müsst mit eurer Waffe Boni einsammeln. Dabei gibt es einen untoten Gegner, der euch quasi die ganze Strecke begleitet und euch immer wieder ans Leder will. Ab und an darf man eine Weiche durch einen Schuss umstellen. Am Ende gibt es dann das Ergebnis als Prozentzahl. Damit keine Langweile aufkommt, werden Strecken und Boni vor Spielstart neu generiert. Außerdem kann man Freunde herausfordern, gegen das Ergebnis anzutreten.

Coaster Combat Gear VR

Während sich Spielmechanik gar nicht und im Prinzip sogar die Strecken trotz der neuen Generierung kaum ändern, spiegelt die Grafik jedes Thema recht gut wieder. Im Geisterschloss schießt ihr mit einem Zauberstab um euch. In der Flammenhölle gibt es dann eine Armbrust, während ihr auf der Pirateninsel stilecht mit einer Pistole bedient werdet. Nachladen muss man die Waffen allerdings alle nicht, und die Feuergeschwindigkeit ist hoch. Was einem zu Gute kommt, da das Zielen relativ ungenau ist. Trotzdem stellt der begleitende Gegner das kleinste Übel dar, sondern eher die manchmal sehr kurze Zeit, in der ein Sammel-Gegenstand auftaucht. Ab und an erwarten den Spieler auch größere Ziele, die dann mehrere Bonus-Teile entlassen.

Lohnt sich also die Investition in die zwei Zusatzstrecken? Alleine dürften viele Spieler Coaster Combat schnell langweilig finden, weil sich die Strecken lediglich vom Design her unterscheiden und ihre Neu-Generierung jetzt auch nicht sehr variabel ausfällt. Am meisten Spaß dürfte daher die Herausforderung gegen Freunde sein. Wem das Spiel aber viel Freude bereitet, kann die Entwickler mit dem Zukauf unterstützen. Coaster Combat steht im Oculus Store kostenlos bereit, der In-App-Kauf der zusätzlichen Strecken kostet knapp 3 Euro.

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