Borderlands 2 VR

Der führende Designer von Borderlands 2 VR, Jacob Lavender, erläutert in einem Interview mit IGN die Antwort auf eine Frage, die vielen Spielern ein Dorn im Auge ist: Warum enthält die VR-Fassung des Action-RPGs keinen Koop-Modus?

Borderlands 2 VR – Interview mit Entwickler klärt Entscheidung über fehlenden Koop-Modus

Der Release von Borderlands 2 VR steht vor der Tür. Bereits in wenigen Tagen dürfen sich PSVR-Besitzer in die verrückte Welt von Pandora begeben und den grandiosen RPG-Shooter in den virtuellen Gefilden ausprobieren. Der Fokus des Titels liegt ganz klar auf einer Soloplayer-Erfahrung, denn leider kündigte Entwicklerstudio Gearbox Software die Veröffentlichung des Spiels ohne den ikonischen Koop-Modus aus dem Original an. Warum sich die verantwortlichen Devs für diesen Schritt entschieden haben, klärt nun ein Interview mit IGN. So erläutert Lavender:

“Wir haben uns dazu entschlossen, weil wir etwas Besonderes erreichen wollten. Wenn ihr Borderlands 2 VR ausprobiert, stellt ihr fest, dass das Spiel immer noch dieselbe Story hat, aber dafür ein komplett anderes Gameplay besitzt. Und wir wollten dafür sorgen, dass ihr eine ganz besondere Spielerfahrung erhaltet. Ihr sollt das Gefühl bekommen, dass ihr das zwar schon gespielt habt, aber es sich ganz anderes anfühlt, quasi neu und unverbraucht.”

Entsprechend haben sich die verantwortlichen Devs für komplett neue Spielmechaniken entschlossen, anstatt auf Altbewährtes zu setzen. So liegt der Fokus nun einzig auf dem Solospiel. Dafür gibt es einen Bullet-Time-Modus (Bad Ass Mega Fun Time), welcher euch erlaubt in Zeitlupe gegnerischen Projektilen auszuweichen und zum Gegenschlag anzusetzen. Auch die Teleportation ist möglich. Doch auch Balancing-Gründe spielen dabei eine Rolle, denn im Singleplayer ist es egal, ob ihr als übermächtiges Wesen eure Gegner verkloppt:

Um die Spieler zu einem absoluten und nie da gewesenen Badass zu machen, müssen wir uns auf eine Soloerfahrung beschränken. Ansonsten würden wir das Balancing des Spiels durcheinanderbringen.”

Das Interview wurde während eines Kommentarvideos zum Gameplay des kommenden VR-Titels geführt:

Borderlands 2 VR erscheint am 14. Dezember exklusiv für PlayStation VR (PSVR). Vorbestellungen sind für 49,99 Euro im PlayStation Store möglich. Eine PC-Fassung könnte möglicherweise bereits im Mai 2019 folgen. Bestätigt ist dies bisher jedoch noch nicht, da die Exklusivrechte für PSVR mindestens fünf Monate Release bestehen.

(Quellen: Upload VR | Video: Gearbox Offical YouTube | IGN YouTube)

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BoBPatrick Wienzekkay Letzte Kommentartoren
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kay
Mitglied

Falls es nicht nur ne lame Ausrede ist, vollkommen falsche Entscheidung… grad in VR potentiert sich der Spaß im Coop immer. „ BadAss Gefühle „-Schooter , gibts in VR zur Genüge. Für mich ists aufgrund des fehlenden Coop‘s recht un interessant.

Patrick Wienzek
Mitglied

Wenn sie das Spiel in Coop gemacht hätten, würden wir mindestens noch ein Jahr warten müssen, Netzwerksynchronisation und alle damit zusammenhängenden Sidetasks dauern meist länger zu entwickeln als ein Spiel selbst. Wenn wenn sie sich ins Netzwerk gestürzt hätten, hätte die eigentliche Spielerfahrung vermutlich drunter gelitten. Daher kann ich das nachvollziehen. Ich hoffe für zukünftige Titel in der Richtung, dass… Weiterlesen »

BoB
Gast
BoB

Länger gedauert ? haha Siehe Serious Sam teile – Coop mit VR und sogar VR + Destop geht ohne probs und dafür mussten sie auch nicht das ganze Game neu entwickeln…. Ganz lahme ausrede Gearbox . Gleichzeitig komplerte K.O. entscheidung für das Spiel da es vom COOP lebt ! Hoffe nur das man die fehlenden Kunden nicht mit “VR” zusammen… Weiterlesen »