HTC Vive Pro erscheint am 5. April für 879 Euro
Tower Tag auf Steam

Mit der höheren Display-Auflösung der Vive Pro gegenüber der aktuellen HTC Vive steigt auch die vom Hersteller angegebene Minimalanforderung für die Grafikkarte. Immerhin muss der PC fast 80 Prozent mehr Pixel berechnen. Mit einer GTX 1060 oder Radeon RX 480 fängt es an, die Empfehlung liegt allerdings höher.

Vive Pro: Einstieg mit GTX 1060, GTX 1070 empfohlen

Virtual Reality benötigt ordentlich Rechenleistung, schließlich mollte die Darstellung bei PC-Brillen mi 90 Hz erfolgen und das bei recht hohen Auflösungen. Sind es bei der HTC Vive noch 1080 x 1200 Pixel pro Auge, sind es bei der Vive Pro 1440 x 1600 Pixel. Insgesamt muss die Grafikkarte also 2880 x 1600 Pixel schubsen. HTC hat nun die minimalen Anforderungen an die GPU veröffentlicht und nennt die NVIDIA GTX 1060 oder AMD Radeon RX 480 als Einstiegskarte.

Allerdings empfiehlt HTC schnellere Grafikkarten, nämlich die NVIDIA GTX 1070, Quadro P5000 sowie die AMD Radeon Vega 56 oder höher. Beim Prozessor zeigen sich die Anforderungen wie gehabt genügsamer, hier reicht bereits ein Intel Core i5 4590 oder eine AMD FX 8350 aus. Außerdem nennt HTC auf der Webseite zur Vive Pro als Voraussetzung im PC eine USB-3.0-Schnittstelle oder höher sowie mindestens Windows 8.1. Die Unterstützung von Windows 7 fällt also offiziell weg.

Die Vive Pro kommt am 5. April auf dem Markt und trägt einen Preis von 879 Euro, wobei dieser nur für das Headset gilt. Man benötigt also noch Tracker und Controller, wobei die von der „alten“ HTC Vive verwendet werden können. Der Preis für das Paket senkte der Hersteller im Rahmen der Pro-Vorstellung auf 600 Euro. Das enspricht ungefähr dem Preis des Zubehörs, wenn man Tracker und Controller einzeln kauft. Die Vive Pro unterstützt bereits das SteamVR-Tracking 2.0, Stationen und Controller der nächsten Generation sind allerdings noch nicht erhältlich. Bisher lässt sich die Vive Pro nur in der Endkunden-Version erwerben, eine Version für den kommerziellen Einsatz mit entsprechender Lizenz soll bald folgen. Ein erstes Hands-on zur Vive Pro haben wir hier veröffentlicht.

(Quelle: HTC)

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nTc
nTc
2 Jahre her

Also , ich möchte das mal kurz zusammen fassen. Die HTC Vive Modell 2015 kostet komplett ca 600€. Nach 3 Jahren kommt nun eine neue Pro Version, die die alte nicht ersetzt, sondern zusätzlich auf dem Markt und für komplett ca 1400€ erhältlich ist. 2020 kommt dann zusätzlich eine HTC Vive Enterprise Edition auf dem Markt, die dann komplett 2000€ kostet ….usw…..

Also Leute, wenn VR wirklich einmal aus der Nische kommen soll, dann nicht so. Gerade Valve steht meiner Meinung nach in der Pflicht VR Massen tauglich zu machen. Sie haben die Infrastruktur und das Geld eine Aktuelle VR Brille zu nicht überzogenen Preisen auf den Markt zu bringen. Sie verdienen sich mit Steam dumm und dämlich, aber scheinbar subventionieren sie keinen DOLLAR über diese Plattform.

Das Große Magazine zu VR kaum Interesse zeigen ist doch wirklich kein Wunder und wird sich mit der Pro auch nicht ändern. Finanziell hätte ich keine Probleme mir eine Pro anzuschaffen, aber bei jeder Anschaffung hinterfrage ich mich trotzdem, was sie mir am Ende für das Geld bringt. Leider erwarte ich für 1400€ etwas mehr als nur Indie Spiele und Experimente und genau da beginnt dann der Teufelskreis…