Microsoft HoloLens

Auf der Unite Europe 2017, der Unity-Entwicklerkonforenz in Amsterdam, hat der Spielepublisher Ubisoft zwei Projekte für Microsofts HoloLens enthüllt: Toy Soldier und Rabbid Rockets. Bei beiden Titeln ist es allerdings unwahrscheinlich, dass Ubisoft sie zu vollwertigen Spielen ausbaut. Aber es zeigt, dass der Entwickler mit HoloLens experimentiert und AR-Games in Zukunft erscheinen könnten.

AR-Prototypen für Microsofts HoloLens

Gezeigt hat die Titel Toy Soldier und Rabbid Rockets David Yue von Ubisoft während der Unite Europe 2017 bei seinem Vortrag zum Thema „AR Prototyping for the HoloLens“. Dabei verfolgen die Projekte unterschiedliche Herangehensweisen. Toy Soldier basiert auf Spatial Mapping, Rabbid Rockets muss ohne auskommen. In Toy Soldier kämpfen zwei Spielzeug-Armeen gegeneinander, das Beispiel zeigt die Krieger im Plastik-Look auf einem Schreibtisch. Der HoloLens-Träger kann mit den Figuren interagieren, dank Spatial Mapping werden die virtuellen Soldaten realistisch in die echte Umgebung eingeblendet. Bei Rabbid Rockets steuert der Spieler hingegen zwei Roboterarme, ein Fadenkreuz dient wohl als Zielerfassung.

Toy Soldiers für HoloLens

Toy Soldiers verlässt sich auf Spatial Mapping

Rabbid Robots

Rabbid Robots hingegen verzichtet auf Spatial Mapping

So unspektakulär die Titel auf den ersten Blick auch wirken mögen, sie zeigen erneut das große Interesse von Ubisoft an neuen Technologien. Für VR hat der Publisher beispielsweise mit Star Trek: Bridge Crew einen der meist erwarteten Titel im Programm, auf der E3 kündigte Ubisoft die Titel Transference und Space Junkies an. Für letzteren Titel entwickelte das Studio von Ubisoft in Montepellier sogar eine eigene Engine namens Brigitte, mit der sich Objekte in Echtzeit direkt in der virtuellen Realität anpassen lassen.

(Quelle: VRFocus)

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