Vive Focus 4

Im Gegensatz zur Pico Neo beherrscht der Controller der Vive Focus von Haus aus kein 6DOF – was sie beispielsweise für Spiele nur eingeschränkt tauglich macht und die Immersion stört. Alvin Wang Graylin von HTC twittert nun, dass es seinem Team gelungen sein, Daten in 6DOF vom Controller des autarken Headsets zu erfassen.

Vive Focus mit Controller-Erfassung in 6DOF

Die Vive Focus beherrscht zwar Inside-Out-Tracking mit sechs Freiheitsgraden und damit Roomscale, der Controller wird aber nur mit drei Freiheitsgraden getrackt – ähnlich wie die Controller von Google Daydream und Samsung Gear VR. Das reicht zwar, um irgendein Ziel auszuwählen, besonders immersiv ist die Steuerung damit aber nicht. Den Entwicklern bei HTC scheint es nun gelungen zu sein, über Software die Controller der Vive Focus auch mit simulierten sechs Freiheitsgraden tracken zu können. Dabei wird das Tracking der Brille ausgenutzt. Allerdings müssen Entwickler dafür die Technik richtig implementieren.

Vive Focus 6DOF

Weitere Informationen zu dem Thema sind derzeit nicht bekannt und es ist auch nicht klar, ob eventuell zwei Controller auf diese Weise genutzt werden könnten. Denn erst dann würde die Vive Focus zu großen System wie die Oculus Rift, HTC Vive und Windows Mixed Reality Headsets bei der Eingabe ein wenig aufschließen können. Derzeit läuft die Vorbestellaktion in China für die Vive Focus, die autarke VR-Brille soll aber dieses Jahr auch in den Westen kommen. Einen genauen Termin gibt es derzeit nicht. Mit der Umsetzung der Qualcomm-Referenzmodelle stehen einige autarke Brillen für dieses Jahr in den Startlöchern, die vor allem durch eine hohe 3K-Auflösung auf sich aufmerksam machen.

(Quelle: Twitter)

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