Eyetracking für HTC Vive

Nachdem Nvidia und SMI in einer Pressemitteilung bereits ihr Foveated-Rendering präsentiert haben, bestätigten die Unternehmen nun in einer weiteren Pressemitteilung eine Entwicklerversion der HTC Vive mit integriertem Eye-Tracking.

So funktioniert das Eye-Tracking Entwicklerkit für HTC Vive

Eye-Tracking Technologien für VR-Brillen werden derzeit heiß gehandelt: Indem die Augenbewegung des Nutzers miteinbezogen werden kann, ermöglicht es ein noch stärkeres immersives Erlebnis. Das deutsche Unternehmen Sensomotoric Instruments (SMI) gilt als Spezialist für Eye-Tracking Technologien und hat nun ein Eye-Tracking Entwicklerkit für die HTC Vive bestätigt. Dafür werden zwei kleine Kameras und eine Infrarotlichtquelle in das Standardgehäuse des Head-mounted Displays verbaut. Das Entwicklungsumgebung basiert auf C#/C++ und kommt mit einem Plugin für Middleware wie Unity, Unreal Engine und WorldViz Vizard. Dabei ist das Eye-Tracking Entwicklerkit keine Premiere für SMI. Diese wurde bereits in die zweite Entwicklerversion der Oculus Rift und in die Samsung Gear VR integiert.

Einsatzgebiete von Eye-Tracking in VR-Brillen

Das Eye-Tracking lässt sich für verschiedene Szenarien einsetzen. So nennt SMI als mögliche Einsatzgebiete unter anderem das Foveated rendering, durch das sich eine bessere Grafik bei geringerem Performanceaufwand verwirklichen lässt. Darüber hinaus ermöglicht das Eye-Tracking eine Blicksteuerung, durch die sich das Interface alleine mit Blicken bedienen lässt. Das Display kann personalisiert kalibriert werden und sich so auf den jeweiligen Brillenträger abstimmen. Auch für Social VR ist das Eye-Tracking eine wertvolle Neuerung, da die übertragene Augenbewegung beispielsweise für ein besseres Präsenzgefühl bei der Kommunikation zwischen zwei virtuellen Avataren sorgt.

Ab wann genau das Eye-Tracking Entwicklerkit für die HTC Vive erhältlich ist, hat SMI bisher noch nicht bekannt gegeben.

[Quelle: VRFocus]

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