Samsung Gear VR mit Controller

Regelmäßig finden Prognosen und Schätzungen basierend auf bisherigen Daten innerhalb der Märkte statt. Auch für den VR-Markt gibt es solche Schätzungen, die auf den bisherigen Verkaufsdaten der Unternehmen beruhen. Die Gear VR schneidet hierbei immer gut ab und dieser Trend soll sich auch weiter fortsetzen.

10 Millionen Verkäufe bis 2018

Das Unternehmen IHS Markit ist auf Marktanalysen spezialisiert und veröffentlichte nun eine Prognose über den Verkauf der VR-Brillen von Samsung. Dementsprechend soll das Unternehmen bis zum Jahr 2018 über 10 Millionen Gear VR Brillen insgesamt verkauft haben. Die Daten der Analyse basieren auf den bisherigen Verkaufszahlen von Samsung. Samsung gab nämlich zu Beginn des Jahres bekannt, dass sie bereits fünf Millionen Exemplare der Gear VR verkauft hätten.

Das Google Daydream System liegt aktuell noch deutlich hinter der Gear VR zurück, doch IHS Markit sagt sowohl für Google Daydream View als auch die Samsung Gear VR hohe Verkaufszahlen voraus. Letztere bleibt dabei Marktführer mit bis zu 10 Millionen verkauften Exemplaren.

Google Daydream Headset und Controller

Daydream View von Google

Die genauen Zahlen sind wie folgt: Samsung soll dieses Jahr vermutlich 4,12 Millionen VR-Brillen verkaufen. Dies wären 9,6 Prozent weniger als letztes Jahr, indem sie 4,56 Millionen Brillen verkaufen konnten.

Die Prognose wird mit Samsungs Marketingmethoden begründet. Im Jahr 2016 nutzte das Unternehmen die Gear VR als Werbemittel für die Galaxy S7 Smartphones. Dafür bot das Unternehmen bei Vorbestellungen diverse Pakete in internationalen Verkaufsgebieten an. Im Jahr 2017 dagegen fokussierte Samsung seine Werbeaktionen auf gezielte Gebiete, wie die USA oder Australien. In Europa dagegen wurden die Werbemaßnahmen etwas zurückgenommen.

Samsung Gear VR vs. Google Daydream View

Samsung Gear VR und Google Daydream View

Die Verkaufszahlen der Google Daydream View Brille sollen jedoch massiv ansteigen. Im Jahr 2016 verkaufte Google ungefähr 120.000 Brillen. Diese Zahl soll 2017 auf bis zu 2,23 Millionen ansteigen. Der Grund für diesen Anstieg sind die Drittanbieter der Smartphones, dessen Geräte immer günstiger werden.

Selbstverständlich sind solche Prognosen nur Schätzungen bzw. Hochrechnungen. Man darf dabei nie vergessen, das man nie genau weiß, wie sich der Markt tatsächlich entwickeln wird.

(Quelle: UploadVR, IHS Markit)

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