PlayStation VR Verkaufszahlen

Das erste Quartal in diesem Jahr liegt hinter uns und Superdata hat die Verkäufe der Virtual Reality Brillen in diesem Zeitraum analysiert. Bereits im letzten Jahr kam Superdata zu dem Ergebnis, dass die PlayStation VR Brille die meistverkaufte VR Brille für den PC oder die Konsole war, obwohl die Brille von Sony ein halbes Jahr später auf den Markt kam, als die Brillen von Oculus und HTC. Ob sich dieser Trend fortgesetzt hat?

PlayStation VR Verkaufszahlen

Auch Superdata hat keinen Zugriff auf die realen Verkaufszahlen und muss sich diesen mittels Hochrechnungen nähern. Somit müssen diese Daten nicht exakt sein, aber sie können uns zumindest eine grobe Vorstellung geben. Die aktuellen Verkaufszahlen im Jahr 2017 sehen laut Superdata wie folgt aus:

  • Gear VR: 782.000
  • PlayStation VR: 375.000
  • Google Daydream View: 170.000
  • HTC Vive: 95.000
  • Oculus Rift: 64.000

Die Verkaufszahlen der Samsung Gear VR beeindrucken uns immer wieder, doch es darf nicht vergessen werden, dass Samsung auch häufig die VR Brille als kostenloses Zubehör dem Smartphone beilegt. Außerdem ist eine Gear VR auch keine große finanzielle Investition, wenn man bereits ein aktuelles Smartphone von Samsung besitzt.

Bei den teureren Brillen für den PC und die Konsole liegt die PlayStation VR Brille deutlich vorne. Selbst die addierten Verkäufe von Oculus und HTC scheinen derzeit nicht mit den Verkäufen von Sony konkurrieren zu können und auch der Abstand zwischen der HTC Vive und der Oculus Rift ist immens.

Die 64.000 verkauften Exemplare von Oculus klingen nicht unbedingt nach einer rosigen Zukunft, aber zum Glück steht mittlerweile Facebook hinter dem Unternehmen und somit sollte der geringe kommerzielle Erfolg verkraftbar sein.

Sony hingegen scheint in den nächsten Monaten sogar mit einem Anstieg der Verkäufe zu rechnen und deshalb soll das Produktionsvolumen der PlayStation VR Brille auch zeitnah erhöht werden. Dies könnte durchaus mit dem Release der Spiele Farpoint und Star Trek: Bridge Crew zusammenhängen, welche beide in diesem Monat erscheinen.

(Quelle: Venture Beat)

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ignorant00
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ignorant00

“Die 64.000 verkauften Exemplare von Oculus klingen nicht unbedingt nach einer rosigen Zukunft, aber zum Glück steht mittlerweile Facebook hinter dem Unternehmen und somit sollte der geringe kommerzielle Erfolg verkraftbar sein.” Naja, Henne oder Ei? Glück oder doch Pech? Ich glaube ja vielmehr, das die geringen Verkäufe der Rift damit zusammenhängen, das Facebook die Firma übernommen hat. Da wurden viele… Weiterlesen »

Mario
Mitglied

Die Sympathien hat Luckey verspielt, mit seiner Arroganz, seinen Märchen und Schlussendlich mit gewissen politischen Spielereien. Ohne Facebook gäbe es Oculus schon längst nicht mehr, ich würde behaupten das die Rift ohne Facebook nie auf den Markt gekommen wäre…

XFurU
Gast
XFurU

Es macht keinen Sinn bei der Playstion von 375k zu sprechen, wenn bereits über eine Million verkauft wurden.