Virtual Desktop für Oculus Quest

Auch wenn es von Oculus keine offizielle Lösung gibt, um PC-Inhalte auf der Oculus Quest zu spielen, so gibt es bereits einige Programme, die es dennoch ermöglichen. Beispielsweise kann via ALVR oder Virtual Desktop der Inhalt über einen Router übertragen werden, jedoch gefällt Oculus dieses Vorgehen nicht und bittet nun den Entwickler von Virtual Desktop darum, die Funktion aus der App zu entfernen.

Oculus fordert Streichung des SteamVR-Streamings aus Virtual Desktop für Oculus Quest

Virtual Desktop erscheint für Oculus Go

Zwar bieten die genannten Tools keine Erfahrung, welche tatsächlich mit einer PC-VR-Brille konkurrieren kann, aber eine nette Spielerei ist es dennoch und ggf. eine Alternative für Menschen, die sich keine extra Brille für den PC kaufen wollen oder können. Bei ALVR hat Oculus wenig Einfluss, da es die Anwendung nicht im Store gibt, sondern über den Entwickler-Modus installiert werden muss. Anders sieht die Sache bei Virtual Desktop aus, da dieses Tool direkt im Store von Oculus angeboten wird und Oculus selbst bestimmen kann, welche Inhalte im Store verfügbar sind. Godin, Der Entwickler von Virtual Desktop, schreibt folgendes zur aktuellen Situation:

“Hallo Leute, es tut mir leid, das ankündigen zu müssen, aber Oculus will nicht, dass das SteamVR-Streaming-Feature in seinem Laden angeboten wird. Ich entwickle seit mehr als 5 Jahren in VR und wie einige von euch vielleicht wissen, experimentiere ich gerne mit der Technik. Ich sehe die Möglichkeit, VR-Inhalte von einem PC zu streamen, als eine sehr coole Idee. Ich dachte, es wäre die perfekte Ergänzung für meine App, da sie euch bereits Zugang zu eurem Computer gibt. Wie eine nette Bonusfunktion. Ich habe monatelang daran gearbeitet und war bestrebt, die Funktionalität zu verbessern, da ich in den letzten Tagen euer Feedback erhalten habe, aber laut Oculus schade ich damit der Quest.”  (Freie Übersetzung)

Aktuell denkt Godin darüber nach, eine App für das Streaming außerhalb des Stores von Oculus anzubieten. Ob er sich damit jedoch Freunde bei Oculus macht, ist wohl eher auszuschließen.

Um Anwendungen wie ALVR zu installieren, benötigt ihr einen Entwickler-Account bei Oculus. Anschließend stellt ihr am Smartphone (in der Oculus App) die VR-Brille auf den Entwickler-Modus um und verbindet sie mit dem PC. Nun müsst ihr nur noch die gewünschte APK per ADB oder SideQuest auf der Quest installieren.

(Quelle: Reddit)

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enrico13a
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enrico13a

ok, wenn Oculus so will und ich diese Software nicht mehr brauchen kann, dann fordere ich von Oculus das Geld für Virtual Desktop zurück und ich hoffe alle anderen User tun dies ebenso…..wenn Oculus überall das Geld für diese Software zurückzahlen muss dann werden sie sich schnell eines besseren besinnen und wieder umdenken.

Affe
Gast
Affe

Es geht mehr um die Qualität der Funktion. Ich finds auch nicht gut, aber auch ein guter Grund warum sie sagen es soll das Update zurückfahren. Am Ende ist es gut zu wissen, dass sie kein Problem mit der Funktion an sich haben, sondern mit der mittelmässigen Qualität. Oculus arbeitet anscheinend bereits an einer eigenen (guten) Lösung. Aber mal off-topic:… Weiterlesen »

tttttttt
Gast
tttttttt

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