Sensor zum Object mapping

Projektionsmapping als Form der erweiterten Realität gehört mittlerweile zu den Technologien, die im Bereich Werbung und Produkpräsentation für ordentlich Furore sorgen. Microsofts Illumiroom hat es vorgemacht. Jetzt erscheint ein neuer Player auf der Bildfläche und möchte die Projektionstechnologie auf eine ganz neue Ebene bringen: Lightform. Das kalifornische Startup wurde am 27. März enthüllt und verspricht vor allem eins: Das Objekt-Scanning und die Identifikation der Projektionsflächen sollen deutlich vereinfacht werden.

Lightform: Augmented Reality mit Projektor

In einem Blogpost zum neuen Startup und den Zielen, die das Team rund um den CEO Brett Jones vertritt, fasst dieser aufschlussreich zusammen, worum es bei Lightform eigentlich geht:

The device uses computer vision to 3D scan its environment, then wirelessly transmits the data to our desktop app. The app uses this data to automatically generate effects and filters, so you can quickly create compelling projection mapped content. When things move, Lightform uses vision to keep content aligned. This makes it possible to permanently install projection installations quickly and easily.

Das Unternehmen möchte sich von den klobigen VR- und AR-Brillen distanzieren und setzt stattdessen auf Projektionsmapping. Komplexe Objekte wie etwa eine Auslage eines Juweliers können dank der neuen Lightform Technologie deutlich schneller erfasst und für den Kunden zugänglich gemacht werden – und das im schick projizierten Design mit verschiedenen Animationen.

Der Vorteil gegenüber herkömmlicher Virtual oder Augmented Reality Brillentechnik: Nicht nur eine Person bekommt die Projektion zu sehen, Einstellungen müssen nicht für jeden Kunden individuell getätigt werden und in puncto Bequemlichkeit kann den Projektionen keine Brille der Welt das Wasser reichen.

Was bisher nur auf Großevents Anwendung fand, soll nun auch den Weg in die heimischen Wohnzimmer finden. LED und Laser Projektoren bleiben dabei nicht nur deutlich leiser als klassische Geräte, sondern sind dabei auch noch wesentlich kleiner, heller und weisen mehr Strahlkraft auf.

Projektmapping + Holodeck + Aireal + X

In Kombination mit dem Holodeck und beispielsweise Disneys neuester Technologie Aireal könnte die Zukunft für Lightform durchaus rosig ausfallen. Wir stellen uns ein Setup vor, das nicht nur optische Features in Form einer Projektion liefert, sondern darüber hinaus auch haptische Reize bedient, die mithilfe des Aireal Prototypen, der Luftringe auf euren Körper verschießt und euch somit virtuelle Bewegungen real spüren lässt, VR mit der tatsächlichen Realität verbinden.

Architekten, Produktdesigner, Makler und so gut wie jede Art von Kaufmann wird sicher mit einem Auge auf Lighform schielen. Wir sind gespannt, welche Neuigkeiten in Zukunft von Brett Jones und Kollegen zu erwarten sind.

(Quelle: Lightform)

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