LeanGP Home Motorrad-Simulator
Tower Tag auf Steam

Während die VR-Industrie nach einem universellen Controller für alle denkbaren Inhalte sucht, scheinen die Konsumenten aktuell eher auf extrem spezialisierte Eingabegeräte zu stehen. Verwunderlich ist das nicht, denn die Immersion kann wohl kaum höher sein, wenn der Controller 1:1 dem Vorbild aus der Realität gleicht. Der LeanGP Home Motorrad-Simulator hat sich zur Aufgabe gemacht, allen PS-Freaks auf zwei Rädern auch im Winter eine sichere Möglichkeit zum Austoben zu bieten.

LeanGP Home Motorrad-Simulator

Größe, Design und geplante Funktionalität des LeanGP Home Simulators lassen einen sehr hohen Preis für den Endkunden vermuten, doch mit 899 Euro ist das Produkt doch günstiger, als wir erwartet hätten. Im Super Early Bird gab es den Simulator sogar für unter 700 beziehungsweise unter 800 Euro, doch diese Tickets sind bereits komplett vergeben. Dafür bekommt ihr für 899 Euro aber nicht nur den Simulator, sondern ihr erhaltet eine limitierte Ausführung mit Nummerierung und dem eigenen Namen. Schon im Juni 2018 soll die Auslieferung beginnen – wie üblich bei Kickstarter-Projekten, kann es aber zu Verzögerungen kommen.

LeanGP Home Home

Der LeanGP Home Motorrad-Simulator ist so aufgebaut, dass er mit den meisten Motorrad-Spielen kompatibel sein sollte, da er die gleichen einfachen Input-Befehle übernimmt, diese aber über andere Sensoren ansteuert. Deshalb sei der Controller mit der Oculus Rift, der HTC Vive, der PSVR und sogar mobilen VR-Brillen direkt kompatibel, wobei es dennoch schwierig sein wird, passende VR-Software zu finden. Zudem ist der Simulator aktuell noch nicht perfekt, denn der Prototyp hat einen feststehenden Lenker, was ein Einlenken verhindert und den möglichen Realismus  beschneidet. Zwar erklärt Salvador Felip Llopis, CEO von LeanGP, dass man versuche, das Lenkrad freizustellen und den Input separat zu erkennen. Aber ob dies wirklich funktionieren wird, ist unklar, und die Entwickler versprechen diese Feature aktuell nicht. Wer einen Simulator für unter 1000 Euro haben möchte, der muss also auch ein paar Kompromisse in Kauf nehmen – andere Systeme wie das von Cruden sind deutlich teurer.

Alle weiteren Informationen erhaltet ihr auf der Kickstarter-Seite zum Projekt.

(Quelle: Road to VR)

 

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