Für VR gibt es neben Spielen und Erfahrungen viele nützliche Anwendungen, vor allem auch im Industriebereich. HTC widmet sich diesem Zukunftsmarkt und hat im Rahmen der South by Southwest Konferenz in Austin, Texas, 20 Bürgermeister aus den Vereinigten Staaten mit VR-Brillen ausgestattet und ihnen im virtuellen Rundgang gezeigt, wie die Stadtplanung von VR profitieren kann.

Stadtplanung in VR: Mehr Übersicht

Bei der Demo diente als Beispiel eine exakte 3D-Karte von San Francisco, in der sich weitere Informationen einblenden lassen. Die Bürgermeister durften dann mit der HTC Vive und den Controllern die virtuelle Stadt entdecken, die von Salesforce entwickelt wurde. Offensichtlich mit großem Erfolg: Im Video zeigt sich beispielsweise der Bürgermeister von Austin, Steve Adler, beeindruckt davon, quasi physisch anwesend zu sein und einen Überblick über die Stadtsituation zu erhalten. Er sei schon gespannt darauf, wie sie seine Stadt Austin gegenüber der modernen Stadt San Francisco abschneidet.

Der Bürgermeister von West Sacramento beschrieb den Eindruck sogar noch enthusiastischer – kein Wunder, dass Salesforce seine Reaktion für das Werbevideo ausgewählt hat. Christopher Cabaldon sieht viele nützliche Einsatzzwecke für sich und sein Team. Er betont vor allem, dass man ein Gefühl für Zusammenhänge bekäme und besser entscheiden könne, wo die Prioritäten liegen sollten.

Noch verzichtet Salesforce in der App auf die Darstellung von Texturen. Stattdessen besteht das Stadtbild aus simplen grauen Blöcken. Als Planungstool ist die App dennoch sicherlich schon jetzt eine Hilfe. Sie zeigt gut, dass VR erst am Anfang steht und dass noch viele sinnvolle Anwendungen für AR und VR darauf warten, entdeckt zu werden.

Quelle: UploadVR

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