Vive-Libraries-Program-CalcFlow-Nanome

Im Zuge des Vive Libraries Program zogen erst kürzlich die hauseigenen VR-Brillen von HTC in amerikanische Bibliotheken in Kalifornien und Nevada ein, um sozial oder ökonomisch schwachen Gemeinden den Zugang in die Virtual Reality zu gewährleisten. In einer neuen Kooperation mit Nanome wird dieses Angebot nun erweitert. Demnach sollen diverse VR-Werkzeuge für MINT-Fächer zum Angebot dazustoßen, um die Bildungsmöglichkeiten weiter auszubauen.

CalcFlow, NanoOne und NanoPro – HTC und Nanome bringen VR-Tools für MINT-Fächer in Bibliotheken

HTC engagiert sich zunehmend weiter für die Verbreitung der HTC Vive in amerikanischen Bibliotheken. Mit mehr als 110 Brillen brachte das Unternehmen erst letzten Monat als Teil des Vive Libraries Program einen Zugang zur Virtual Reality in die Bildungseinrichtungen. In Kooperation mit dem Entwicklerstudio Nanome sorgen die beiden Partner nun für eine Verbreitung der VR-Software CalcFlow, NanoOne und NanoPro, um einen leichteren Einstieg in komplexe MINT-Fächer zu gewährleisten.

CalcFlow-Steam

Die App CalcFlow ermöglicht das Rechnen und Modifizieren von Parametern in virtueller Umgebung sowie das Manipulieren von 3D-Graphen und 3D-Modell-Konzepten. Durch die Visualisierung der Vektoren und Funktionen soll ein tieferes Verständnis für Mathematik entstehen und ein intuitiver Zugang offenbart werden.

Neben der Mathe-VR-Erfahrung werden ebenso die Chemie-Tools NanoOne und NanoPro angeboten. Die beiden Lernwerkzeuge dienen zur Anordnung und näheren Betrachtung von Atomen und Molekülen innerhalb einer immersiven Umgebung.

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Das Start-up Nanome war früher Teil des Vive-X-Accelerator-Programms und entwickelte sich seitdem zum millionenschweren Unternehmen. Mit der Verbreitung der eigenen VR-Software für den MINT-Bereich in Schulen, Universitäten und zu Forschungszwecken konnten die Entwickler/innen die naturwissenschaftlichen Fachgebiete bereits deutlich attraktiver für Lernende gestalten. Gemeinsam mit HTC möchten die Verantwortlichen nun noch mehr Personen Zugang zu immersiven Lern- und Forschungsmethoden ermöglichen.

Mit der fortschreitenden Weiterentwicklung des Bildungsprogramms dürfen wir uns vielleicht auch bald in Europa über den Einzug der VR-Brillen in Bibliotheken freuen.

(Quellen: Vive Blog | Road to VR)

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