IVRA-Standards-VR-Headsets-HTC-Vive

Letztes Jahr wurde die Gründung der IVRA (Industry of Virtual Reality Alliance) bekannt gegeben. Diese besteht aus mehr als 170 Unternehmen, die gemeinsam die chinesische VR-Industrie vorantreiben sollen. Vor einigen Tagen wurde nach einem Event, dem ersten VR-Gipfel zur internationalen Kooperation in Beijing am 6. April 2017, die erste große Ankündigung der Gruppierung veröffentlicht. Demnach gibt es bald eine Veröffentlichung in Form eines Dokuments zu Standards für VR-Headsets.

Neue Standards für VR-Headsets

Ab sofort sollen Standardspezifikationen für die Produktion von Virtual Reality Headsets gelten. Diese sind eine Art generelle Richtlinien für Head-Mounted-VR-Displays. Die Richtlinien wurden in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Ministerium für Industrie- und Informationstechnologie (MIIT) und in einem Dokument festgehalten. Es sammelt Richtlinien für Produktion, Design, Inspektion und Testverläufe der zukünftigen VR-Headsets und ermöglicht somit eine Regulierung des aufblühenden Virtual Reality Markts. Zudem gelten diese Richtlinien sowohl für Mobile-VR-Headsets als auch für per Kabel verbundene VR-Brillen an PCs oder anderen Geräten. Weiter werden Spezifikationen für die Auflösung der Displays, Latenz, Sichtfeld und die Trackingsysteme vorgegeben.

Das Dokument wurde nach dem Sammeln und Auswerten von Daten und Meinungen von verschiedenen Mitgliedern der chinesischen VR-Branche erstellt. Hierfür wurden zuvor 85 Vorschläge abgelehnt, bevor eine Einigung über die abschließende Veröffentlichung gefunden wurde. Insgesamt arbeiteten elf Mitglieder der IVRA darunter das BIT (Beijing Institut of Technology), CESI (China Electronics Standardization Institute) und HTC in Zusammenarbeit mit weiteren Forschern und Unternehmen an der Endfassung der Standards.

IVRA-Standards-VR-Headsets-HTC-Vive

Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass diese Standards keine strengen Produktionsvorgaben sind. Vielmehr gelten sie als Richtlinien, an denen sich andere Unternehmen bei der Produktion eigener VR-Hardware orientieren können. Weiter erhofft sich die IVRA durch die Veröffentlichung dieses Dokuments eine Hilfestellung für andere VR-Unternehmen. Weiter soll es helfen die Virtual Reality Technologie schneller zu entwickeln.

Aktuell ist das offizielle Dokument noch nicht einsehbar, es sollte jedoch in naher Zukunft in China veröffentlicht werden.

(Quelle: uploadvr, prnewswire, IVRA)

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