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Facebook veröffentlichte nach langer Ankündigung nun offiziell die optimierte Version der Rendertechnologie Asynchronous Spacewarp 2.0 (ASW) für Oculus Rift und Oculus Rift S. Die verbesserte Variante kombiniert Asynchronous Spacewarp mit Positional Timewarp (PTW), um ein optimiertes VR-Erlebnis zu gewährleisten.

Asynchronous Spacewarp 2.0 – Geringere Latenz, bessere Performanceund weniger Artefakte

Das neue Update zur Bereitstellung von Asynchronous Spacewarp 2.0 wurde offiziell veröffentlicht, um das VR-Erlebnis für Rift-Nutzer zu verbessern. Die ASW-Technologie schaltet sich automatisch ein, sobald Leistungseinbüßungen bevorstehen. Droht ein Framedrop unter 90 FPS schaltet sich das praktische Feature ein, errechnet bei 45 FPS ein synthetisches Bild aus den letzten beiden Bildern und fügt es vor den verlorenen Frame ein. Dadurch entsteht eine deutlich flüssigere Bildrate und Nutzer erhalten stets die vollen 90 Hz.

Mit dem neuen Update wird die Technologie erweitert und durch einige praktische Funktionen verbessert. Dank einem Performance-Ugprade schaltet sich die ASW 2.0 nun ebenfalls bei weniger als 45 FPS ein, wodurch auch schwächere PCs in den Genuss von anspruchsvolleren VR-Erfahrungen kommen können. Leistungsstarke High-End-PCs profitieren ebenfalls davon und können höhere Auflösungen nutzen.

Außerdem sorgt das Positional Timewarp nun auch bei räumlichen Bewegungen für niedrigere Latenzen. Zudem sorgt eine neue Methode der Datenverarbeitung, welche für eine bessere Erkennung der Objekte vor einem Hintergrund sorgt, für weniger Artefakte und dadurch für eine verbesserte Darstellung der Inhalte.

Wie das genau funktioniert, demonstriert Oculus in Form eines Videos:

Das verbesserte ASW 2.0 soll laut Oculus mit den meisten verfügbaren VR-Erfahrungen, die auf Unreal Engine 4 und Unity basieren, kompatibel sein, da diese die nötigen Tiefeninformationen von Haus aus bereitstellen. So sollen beispielsweise Medium, Red Matter oder Robo Recall sowie natürlich Oculus Rift Dash und Oculus Home auf das neue Feature zugreifen können.

Sollte kein Support für ASW 2.0 bereitstehen, wird auf die Vorgängervariante ASW zurückgegriffen.

(Quellen: Oculus | Video: Oculus YouTube)

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