Mit OrbusVR steht ein spannendes Projekt auf Steam und Oculus Home bereit, das ein vollständiges MMORPG in der Virtual Reality sein möchte. Da das Spiel noch im Early Access ist, werden wir es an dieser Stelle nicht bewerten. Aber wir verraten, was euch bereits jetzt erwartet, wenn ihr einen Zugang für stolze 40 Euro beschaffen wollt.

VR-MMORPG OrbusVR

Der WoW-Hype ist längst vorbei, doch es war eine interessante Zeit für MMORPG-Fans. An jeder Ecke tauchten neue Projekte auf, die teils spannende Ansätze verfolgten, aber noch nicht wirklich ausgereift waren. Genau in diese Zeit fühlt man sich zurückversetzt, wenn man OrbusVR startet. Manche Menüs sind zweckmäßig und hässlich, die Erstellung des Charakters lässt viele Wünsche offen und Übergänge zwischen den Szenen werden euch knallhart aufs Auge gedrückt. Doch ist dieser kurze Schock überwunden, fühlt man sich irgendwie wohl in der Welt. Der Wohlfühlfaktor wird auch durch diverse Fortbewegungsoptionen und einer von anderen Spielern belebten Welt angehoben. Man fühlt sich direkt verbunden mit anderen Menschen und das macht die Welt, auch wenn sie optisch niemanden vom Hocker reißen wird, glaubhaft.

Back to Basic: Lahme Kämpfe, langweilige Aufträge

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Ob es nun charmant ist oder einfach der nötige Feinschliff fehlt: Die Kämpfe mit Hirschen, Wölfen und anderen Gegnern fühlen sich extrem indirekt an, was wohl an der Verzögerung durch das Netzwerk liegt. Dementsprechend kommt kein Gefühl eines echten Kampfes auf. Es ist, als werde man in ein altbackenes MMORPG teleportiert. Irgendwie wecken diese Lags und schlechten Animationen zwar mein Herz für Klassiker, aber auf der anderen Seite sind solche Kämpfe in VR auf Dauer einfach nur nervig. Immersion entsteht so zumindest nur schwer. Apropo Immersion: Ein Hirsch der wie Bambi aussieht und über 20 Schwerthiebe aushält zerstört einiges an Glaubhaftigkeit.

OrbusVR 2

Ebenso scheint man sich bei den Aufträgen auf altbekannte Konzepte zu verlassen: Töte fünf davon, töte 10 davon, laufe von A nach B …Diese Beschäftigungstherapie mag am Monitor funktionieren, da man nebenbei einen Stream schauen kann, doch in VR sind solche Aufträge besonders langweilig.

Sammeln, jagen und Freunde finden

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Natürlich haben die Entwickler nicht nur die negativen Aspekte von MMORPGs übernommen, sondern auch einige positive. So könnt ihr Kräuter mit einer Spitzhacke sammeln, per Wink-Geste mit NPCs und echten Menschen in Kontakt treten, Tiere erlegen und Tränke brauen. Klassen werden nicht direkt festgelegt, aber es ergibt Sinn, sich auf einen Kampfstil zu fokussieren – zumindest dann, wenn man in einer Gruppe spielt. Aktuell könnt ihr mit Pfeil und Bogen, mit Gewehr und Orbs oder mit Schwert und Schild in den Kampf ziehen. Zudem besitzt ihr ein kleines Eigenheim, in dem ihr Gegenstände verstauen könnt, die nicht in euren Rucksack passen.

Fazit

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OrbusVR verfolgt ein ehrgeiziges Ziel und das Spiel wirkt bereits jetzt sympathisch und macht Lust auf mehr. Die Lags bei den Kämpfen müssen die Entwickler aber unbedingt in den Griff bekommen. Auch manche Gegner oder Animationen sollten sie überdenken. Wenn es die Entwickler schaffen, die Missionen spannender und die Kämpfe direkter zu gestalten, dann könnte OrbusVR zu einem Must-Have-Titel werden. Aktuell lohnt sich die Investition von 40 Euro aber nur für Menschen, die absolut vom Genre begeistert sind. OrbusVR steht auf Steam für die Oculus Rift und HTC Vive bereit.

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Töbi
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Töbi

Einen Magier kann man übrigens auch ziemlich zu Beginn freischalten. Dieser muss mit seinem Zauberstab bestimmte Runen in die Luft zeichnen um Zaubersprüche loszulassen.

Pedro
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Pedro

@Christoph “Back to Basic: Lahme Kämpfe, langweilige Aufträge” Das erste MMO mit großen Gebieten in VR und über Basic MMO Inhalte/Mechaniken jammern? Find ich etwas überzogen, insbesondere für diese Pionierarbeit auf diesem Gebiet. Nenn doch mal aktuell ein anderes VR Multiplayer Spiel das dazu in der Lage ist soviele Spieler auf einer Ebene/Welt zusammenzubringen? Social Games wie VR-Chat zähle ich… Weiterlesen »