Godot Game Engine VR

Die kostenlose Open Source Game Engine Godot bringt in der jetzt als Full Release verfügbaren Version 3.0 die Unterstützung für VR mit. Einerseits lassen sich Spiele für Google Cardboard und ähnliche Lösungen direkt entwickeln, auf der anderen Seite gibt es via dem neuen Framework GDNative die Unterstützung von OpenVR und damit PC-Brillen wie die HTC Vive und Oculus Rift. Erste Versuche, Titel via SteamVR fit für Windows Mixed Reality Headsets zu machen, verliefen erfolgreich.

Neue Version von Godot unterstützt die virtuelle Realität

Die Platzhirsche für die Entwicklung von VR-Titeln sind sicherlich die kommerziellen Lösungen Unity und Unreal, jedoch werden bei bestimmten Umsätzen mit verkauften Spielen teilweise hohe Lizenzzahlungen fällig. Anders sieht das bei Godot aus, denn die Open Source Software lässt sich jederzeit kostenlos nutzen. Ganze 18 Monate arbeitete das Team an der Version 3.0, die etliche Änderungen und Verbesserungen mit sich bringt. Auf dem Zettel stehen beispielsweise eine neue Render-Engine sowie das Framework GDNative, mit dem sich nativer Code als Plug-in in Godot verwenden lässt. GDNative ist dann auch dafür verantwortlich, dass man in der neuen Version von Godot OpenVR verwenden kann und somit Titel fit für PC-Brillen machen kann.

Außerdem können Anwender der Entwickler-Software auf ein experimentelles GDNative-Modul zurückgreifen, das OpenHMD in die Umgebung bringt. OpenHMD ist ebenfalls kostenlos sowie Open Source und ermöglicht den Support weiterer Headsets wie PlayStation VR (PSVR). Die Unterstützung der Samsung Gear VR und Daydream sind laut Road to VR geplant. Ein Video zeigt die Verwendung von OpenVR in der Entwicklung-Umgebung. Godot ist für Windows, macOS, SteamOS und Linux erhältlich. Den kostenlosen Download findet man auf der Herstellerseite sowie bei Steam.

(Quelle: Road to VR)

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