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Mit Driveclub VR steht das erste Rennspiel für das PlayStation VR Headset bereit. Doch kann die Portierung in die virtuelle Welt überzeugen?

Driveclub VR – Die erste Fahrt

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Kaum hat man Driveclub VR gestartet, wird man auch in das erste Rennen geworfen. Ihr habt die Wahl zwischen drei Kameraperspektiven und könnt vor dem Start des Rennens auch die Sitzhöhe und Position genau mit dem Gamepad einstellen. Dies ist ein wundervolles Feature, denn mit dem einfachen zurücksetzen der Sicht über den “Option” Button, fühlen wir uns nicht immer genau am richtigen Fleck.

Beim Fahren fällt natürlich sofort die geringe Auflösung und die reduzierte Grafik auf. Dies hängt damit zusammen, dass Virtual Reality Titel einfach viel mehr Leistung benötigen und die aktuellen Displays noch nicht so gut auflösen, dass auch entfernte Objekte deutlich sichtbar sind. Dadurch ist der Blick in die Ferne nicht besonders toll. Die Strecke lässt sich aber gut überblicken und ihr findet immer den richtigen Weg. Auch werdet ihr immer wieder merken, wie Objekte in der Ferne plötzlich auftauchen. Dies ist nicht unbedingt schön, aber es lässt sich wohl kaum vermeiden. Insgesamt wirkt die Umgebung eher wie aus in einem Rennspiel, dass schon etliche Jahre auf dem Buckel hat. Vermutlich wird auch die PS4 Pro daran nichts ändern, denn der Aufwand für eine Anpassung wäre sicher zu groß. Eine bessere Kantenglättung könnten wir uns aber vorstellen.

Die verschiedenen Cockpits wiederum sind wunderschön gestaltet und sehr Detailliert. Da das Cockpit auch direkt vor euch ist, macht auch die Auflösung kein Strich durch die Rechnung. Hier kann das Spiel richtig punkten.

Das freie Umschauen im Cockpit verleiht dem Spiel einen ganz neuen Charakter. Ihr sitzt wirklich im Auto und erreicht damit eine ganze neue Erfahrung. Ein Blick aus dem Fenster? Kein Problem! Kopf aus dem Fenster halten? Auch kein Problem! Solltet ihr einmal zu langsam werden, wird die Hülle eures Wagens transparent und ihr könnt euch wieder besser orientieren. Somit könnt ihr auch nach einem Dreher wieder schnell auf die Strecke finden.

Motion Sickness

Motion Sickness ist bei Rennspielen definitiv ein Thema. Die vielen Kurven, das hohe Tempo und die gelegentlichen Unfälle können zu Übelkeit führen. Wenn ihr einen schwachen Magen habt, dann ist dieses Spiel vielleicht nicht das beste Spiel für euch. Dennoch sorgt die Cockpit Perspektive dafür, dass die mögliche Übelkeit reduziert wird. Diese Technik machen sich auch andere VR Spiele zu nutze und bei einem Rennspiel ist es sowieso eine normale Perspektive.

Content

In Driveclub VR erwartet euch jede Menge Content. Als Neueinsteiger werdet ihr zunächst überfordert von der Auswahl an Strecken, Modi und Fahrzeugen sein. Fahrzeuge müssen aber leider zunächst freigespielt werden. Dies erledigt ihr durch das erfolgreiche absolvieren von Rennen und anderen Herausforderungen. Zum Start sind die Hilfssystem aktiviert und die Gangschaltung ist auf Automatik gestellt. Ihr könnt diese Einstellungen aber einfach in den Optionen ändern.

Wenn ihr die Immersion erhöhen wollt, dann ist auch ein Lenkrad eine sinnvolle Investition. Wir haben diverse Rennspiele mit der Oculus Rift und einem Lenkrad gespielt und waren beeindruckt. Leider stand uns zum Test aber kein Lenkrad für die PS 4 zur Verfügung.

Anstatt seine Teams als Clans zu bezeichnen, gibt es in Driveclub die Clubs. Diese könnt ihr selbst erstellen, oder ihr könnt einem bestehenden Club beitreten. Anschließend könnt ihr gemeinsam Events und Herausforderungen meistern. Ihr braucht aber keinen festen Club, um an den Multiplayer-Renne teilzunehmen. Ihr könnt auch alleine gegen die Community antreten.

Einige neue Möglichkeiten die in das herkömmliche Driveclub Spiel bereits integriert sind, fehlen aber in der Virtual Reality Umsetzung. Wer also von der herkömmlichen Version auf die Virtual Reality Version wechselt, der könnte etwas enttäuscht sein. So gibt es beispielsweise keine Motorräder. Auch die beeindruckenden Wetter-Effekte fehlen in der VR Version. So erhaltet ihr mit Driveclub VR ein Driveclub in der Grundausstattung. Dafür beeindruckt das Spiel aber durch Virtual Reality Technologie.

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Abruf der Informationen: 21.05.2019 21:09:45 | Bitte Disclaimer beachten
Stark
  • viele Inhalte
  • gute Immersion
  • einfache Steuerung
Schwach
  • Grafik löst in mittlerer bis weiter Entfernung sehr niedrig auf
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Rudi
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Muss leider sagen, dass für mich persönlich die Optik des Spiels eine zu schlechte Qualität besitzt – so schlecht, dass es massiv den Spielspaß stört. Sicherlich, das ist Hardware bedingt, doch dann sind Titel wie Drive Club bei denen räumlich größere Gebiete dargestellt werden, aktuell noch ungeeignet für die Ps-VR. Nach Here They Lie somit grafisch für mich das zweitschlechteste… Weiterlesen »

chris
Gast
chris

Ich finde das Spiel super! In der Stage Norwegen fliegen zum Beispiel Sand und Blätter auf die Fahrbahn und unter die Radhäuser, hört man alles in 3D Sound. So schön die Grafik auf einem 4K Fernseher mit dem Original Driveclub auch ist, das Renngefühl kommt mit Driveclub VR. Und Optik ist ncht alles! Ich denke die Grafik wird mit der… Weiterlesen »