ABI Research
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Die Analysten von ABI Research gehen von einem starken Wachstum aus: Inhalte für Augmented Reality, Virtual Reality sowie 360-Grad Videos sollen bis zum Jahr 2022 ganze 60 Milliarden Dollar Umsatz weltweit in die Content-Anbieter-Kassen spülen. In den nächsten fünf Jahren soll die Nutzerbasis auf 256 Millionen anwachsen. Kurzfristig sollen vor allem All-in-One-Headsets die Verbreitung von VR im nächsten Jahr befeuern. Aktuell sehen die Analysten aber noch Schwierigkeiten.

ABI Research sieht starkes Wachstum bei immersiven Inhalten

Das Unternehmen mit Standorten in Amerika, Europa und Asien hat sich auf die Untersuchung technischer Entwicklungen spezialisiert und will Firmen beraten, die Zukunft etwas besser einschätzen zu können. In einem neuen Report geht ABI Research davon aus, dass der Umsatz mit immersiven Inhalten in Zukunft kräftig steigt und in fünf Jahren 60 Milliarden Dollar generiert. Die Zahl an Konsumenten steigert sich demnach auf 256 Millionen.

Dabei sieht der Manager von ABI Reserach Sam Rosen eine Verschmelzung von Inhalten im Hollywood-Stil und Video-Spielen. Als Beispiele nennt er holografische Modelle von Schauspielern, die man mit interaktivem Storytelling, Sprachsynthese und anderen Elementen verbinden könnte. Das öffne die Türen, um mit Game-Technologien immersive Inhalte einem breiten Publikum zur Verfügung zu stellen.

Vor allem durch die im nächsten Jahr erscheinenden All-in-One-VR-Headsets sieht Rosen die Möglichkeit, mehr Anwender für die virtuelle Realität zu erreichen. Im Augenblick sieht der Analyst noch Probleme. Zum Beispiel den hohen Preis, um in High-End-VR einzusteigen. Aber auch der komplexe Workflow bei der Produktion von beispielsweise 360-Grad-Videos sei derzeit problematisch. Die jetzige Situation erfordere neue Expertisen und Hardware, spreche aber nur eine kleine Geräte-Basis an. Das mache es kurzfristig schwierig, schwarze Zahlen zu schreiben. Der Analyst sieht in der Weiterentwicklung des  Marktes vor allem zwei Gruppen gefordert: Kleinere Firmen mit überschaubarem Budget müssten Erfahrungen testen, auf der anderen Seite sollen große Firmen in umfangreiche Projekte sowie innovative Entwicklungen intern und extern investieren.

(Quelle: ABI Research)

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