STRIVR-Olympia-VR-Training

Das VR-Training positive Effekte auf die Leistung der Anwender haben kann, wissen bereits diverse Ausbildungsbereiche. So nutzt beispielsweise das Krankenhaus in Los Angeles ein virtuelles Chirurgen-Training und auch in sicherheitsgefährdenden Berufen kommt die Technologie zum Einsatz. Ab sofort setzen auch die amerikanischen Athleten der Olympischen Winterspiele 2018 auf VR-Training. Zur Vorbereitung wurde eine Partnerschaft mit dem Unternehmen STRIVR gegründet, welches für die Entwicklung virtueller Trainingserfahrungen bekannt ist.

Amerikanische Olympiateilnehmer nutzen VR zur Vorbereitung

Dank einer Partnerschaft zwischen STRIVR und der Performance Division of US Ski & Snowboard nutzen die amerikanischen Athleten ab sofort ein virtuelles Training zur Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 2018 in Pyeongchang in Südkorea.

Normalerweise dürfen die Teilnehmer der Winterspiele die Strecken nur für maximal zwei Tage inspizieren, um einen unfairen Wettbewerbsvorteil durch Training zu vermeiden. Allerdings ist es den Teams erlaubt, Videos der Abfahrtsstrecke zu erstellen, damit sich die Sportler mental vorbereiten können. Bisher nutzten die Verantwortlichen 2D-Videos, doch das amerikanische Ski- und Snowboard-Team setzt bei ihren Vorbereitungen dieses Jahr auf eine fortschrittlichere Maßnahme.

Danny Belch, der Chief Strategy Officer von STRIVR erklärt das folgendermaßen: „Während dieser Zeit können die Athleten und Trainer die Strecke durchlaufen und Videos aufnehmen. Die Analytiker der Teams nutzen die Zeit, um Berechnungen zu tätigen. Für das US Ski & Snowboard Team kam unser Unternehmen, um 360-Grad-Videos in einer Auflösung von 4K mit 90 FPS aufzunehmen.”

Mit diesen 360-Grad-Aufnahmen sind die amerikanischen Athleten in der Lage, die Abfahrtsstrecken in der VR zu trainieren und sich dadurch auf den Wettkampf vorzubereiten. Es ist somit nicht nur möglich, sich mental vorzubereiten, sondern auch Körperbewegungen sind bis zu einem gewissen Maße trainierbar. Im Gegensatz zur Konkurrenz ist für das  Team also ein längeres und auch effektiveres Training für die Winterspiele möglich.

Ob die amerikanischen Athleten dadurch einen unfairen Wettbewerbsvorteil erhalten, ist eine gute Frage. Die Möglichkeiten der Technologie zur Vorbereitung zu nutzen, sollte jedoch sinnvoll sein. Schließlich könnte es auch die Verletzungsgefahr der Athleten vermindern.

Wir sind gespannt auf die Leistung des US Ski- und Snowboard-Teams bei den Olympischen Winterspielen 2018 und auf den Einfluss der VR-Technologie auf die Performance der Leistungssportler. Wir drücken trotzdem unserem Team die Daumen.

(Quellen: Upload VR | STRIVR)

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