Unity Vision Summit 2016 Keynote

Gerade fand die Unity Vision Summit Keynote in Hollywood statt. Wir fassen für euch die wichtigsten News von PSVR, Google Cardboard, Valve, NASA und Oculus bereits heute kurz zusammenfassen. Wie ein Liveticker. Nur später.

Das war die Unity Vision Summit 2016 Keynote

Unity VR Editor auf dem Vision Summit 2016

Quelle: Unity

Auch wenn wir in diesem kurzen Beitrag nur auf die Informationen von Google, Sony, Oculus und Valve eingehen wollen, gab es auch sehr spannende News für Unity Entwickler. Diesen Themen werden wir uns in den kommenden Tage ggf. genauer widmen. Eine der schönsten News wollen wir aber gleich überbringen. Auch Unity wird einen VR-Editor bekommen, mit dem ihr eure virtuelle Welt in der virtuellen Welt erstellen könnt. Ähnliches hatten wir kürzlich von Epic Games mit der Unreal Engine 4 gesehen. Beide Präsentationen ähneln sich sehr stark. Vermutlich werden beide VR-Editoren auch ähnlich gut funktionieren.

Google Cardboard

Google Cardboard Bild

Das Cardboard ist eine Erfolgsgeschichte. Auch wenn es nur ein Einstieg in die virtuelle Realität ist || Quelle: Google

Clay Bavor von Google sprach etwas über die Zukunft von Google Cardboard und Unity. Die interessanteste und wichtigste Ankündigung dürfte sein, dass Unity bald nativen Support für das Google Cardboard besitzen wird und somit kein umständliches SDK mehr Verwendung finden muss. Außerdem bringt Google mit Lenovo eine Konsumentenversion von Project Tango auf den Markt.  Leider gab es keine neuen Hinweise auf ein Google Konkurrenten zur Gear VR von Samsung, über den wir erst kürzlich spekulieren durften.

 

Playstation VR

Dr. Richard Marks sprach über die nötige hohe Qualität von Inhalten und Hardware, um ein immersives Erlebnis zu erzeugen. Er macht klar, dass sich Sony sehr bewusst ist, dass ohne eine perfekte Umsetzung das VR-Erlebnis stark leidet und arbeitet daran, dass der User ein optimales Produkt mit best möglicher Software bekommt. Außerdem ging er kurz auf die Bedeutung von sozialen Erfahrungen mit Playstation VR ein. Er zeigte auch, dass Sony Forschung in vielen VR-relevanten Sektoren wie beispielsweise Eye-tracking betreibt. Soweit relativ unspannend und es gab hier eigentlich keine echten Neuigkeiten. Zumindest beweist er am Ende Humor und fast seinen Vortrag wie folgt zusammen: “VR is good for games”.

 

Valve

Gabe Newell war nur per Video in die Halle geschaltet. Er hatte drei Ankündigungen im Gepäck.

  1. SteamVR bekommt nativen Unity Support.
  2. Valve hat ein Rendering-Plugin für Unity entwickelt.
  3. Jeder heute teilnehmende Entwickler beim Vision Summit 2016 bekommt eine HTC Vive gratis

Somit leider keine Ankündigung zu einem Portal oder Half-Life VR Ableger. Aber es wäre auch extrem ungewöhnlich, wenn man diese Bekanntmachung auf einer Unity-Veranstaltung präsentiert.

Die Videobotschaft von Gabe findet ihr hier:

 

NASA

Wer darf auf einer solchen Veranstaltung nicht fehlen? Die NASA! Dr. Jeff Norris zeigt, wie die NASA nicht in der Zukunft VR bei Missionen verwendet, sondern wie sie es bereits huete nutzen. Hierbei zeigt die NASA beeindruckende Bilder zur Produktentwicklung, Vorbereitung einer Mission und der Begleitung einer Mission von der Erde aus – alles danke Virtual Reality. Norris freut sich auf Telenauts. Menschen die fremde Planeten mit ihren eigenen Augen dank Robotern, Kameras und VR-Headsets erkunden können.

Astronaut aus der Entfernung mit VR-Brille

 

Oculus

Palmer Luckey auf dem Vision Summit

Palmer @ Summit Vision 2016

Der Rockstar der VR-Szene betritt die Bühne. Palmer Luckey. Wie immer etwas überdreht und trotzdem sympathisch. Und was hat er zu sagen?

Zunächst hat Luckey darüber gesprochen, wie er von einem schlechten Prototypen zu einem Produkt kam, das er auch wirklich vorzeigen konnte. Anschließend erzählte er kurz etwas zur Gear VR Veröffentlichung (keine Infos zu Verkaufszahlen aktuell), zur aktuellen Situation und wo er die Zukunft von Oculus sieht. Luckey sagt, dass er möchte, dass alle Menschen in der Zukunft Virtual Reality Headsets verwenden. Dabei legt er keinen Wert darauf, dass Oculus möglichst viele Headsets verkauft, sondern das Virtual Reality den Durchbruch schafft. Und wie sehen die VR-Headsets in 5 Jahren aus? Diese werden laut Palmer in allen Bereichen besser sein. Doch das ist nicht das Wichtigste. Das Wichtigste ist, was die Entwickler daraus machen. Denn was bringt die beste Auflösung, wenn es keine packende und innovative Virtual Reality Erfahrung gibt? Oder wenn das Headset schrecklich kompliziert ist?

Aber es gab auch eine Ankündigung: Oculus möchte das jeder Käufer einer Rift auch ein Erschaffer von Inhalten sein kann. Jeder Käufer der Oculus Rift bekommt einen Unity Pro Testaccount für 4 Monate um eventuell selber zum Entwickler zu werden.

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