Virtual Reality Ghostbusters

Für 50 Dollar hättet ihr im vergangenen Jahr bei Madame Tussauds in New York eine der umfassendsten VR-Erlebnisse genießen können – Ghostbusters: Dimension. Dort konntet euch mit drei anderen Spielern in einer The Void VR Arcade frei in der virtuellen Welt bewegen und freudig Gespenster fangen.

Bessere Technik für die zukünftige Geisterjagd

Was diese Erfahrung so eindringlich macht, ist, dass es ein völlig ungebundenes Multiplayer-Erlebnis ist, das durch reale Effekte wie Hitze oder Wind unterstützt wird. Du bist also nicht an einen Computer gebunden, du bist nicht allein und wenn du in die Nähe einer Flamme gehst, kannst du es fühlen. Die Entwicklung übernahm The Void, ein Startup-Unternehmen in Utah.

Ghostbusters VR MultiplayerDas Erlebnis bei der Gespensterjagd soll noch intensiver ausfallen, verspricht Mitbegründer James Jensen. Im vergangenen Jahr wurde zunächst ein modifiziertes Rift Development Kit 2 (DK2) mit teurer Optitrack-Technik kombiniert. Dadurch konnte das System großflächig eingesetzt werden. Während dieser Ansatz es The Void erlaubte, Ghostbusters: Dimension relativ früh zu veröffentlichen, begannen Oculus und HTC bereits verbesserte Consumer-Hardware zu versenden. Mit diesen Headsets waren bereits 90 Bilder pro Sekunde in der höchsten Auflösung möglich, während The Void ein Headset mit einem älteren Display anbot, das nur 75 Frames pro Sekunde darstellen konnte.

Alles bereit zur Installation

Aber 2017 sieht The Void als großes Jahr für die Gestaltung an, um ein ultimatives “Hyper-Reality”-Erlebnis zu bieten. Die neueste “Rapture”-Einheit des Startups bietet mehr Pixel und mehr Frames pro Sekunde. Mehr als 100 Menschen arbeiten bei The Void, doch Jensen lehnt es ansonsten ab, über finanzielle Aspekte zu reden.

Wir haben einen guten Teil von 2016 damit verbracht, alle unsere Geräte in Produktion zu geben, so dass wir das Zeug einfach nur raushauen und an den weltweiten Standorten installieren müssen. Wir hoffen, in diesem Jahr 20 Standorte installieren zu können.

Jensen betonte, sie wollten ihre erste Location so schnell wie möglich errichten. Sie mussten auch aus Sicherheitsgründen einen VR-Helm bauen, damit Leute schnell ein- und aussteigen können.

Unser HMD ist eigentlich ein Helm, weil man in einem Raum mit mehreren Leuten umhergeht. Wenn man einen Schlag auf die Front abbekommt, dann fungiert er wie ein Fahrradhelm. Er schützt die Stirn; da ist Polsterung drin. (…) Die Details beim An- und Ablegen der Ausrüstung sind sehr wichtig und bieten eine erstaunliche Erfahrung für den Endbenutzer.

Weltweiter Einsatz geplant

Das Gerät enthält auch ein abnehmbares Gesichts-Interface, so dass keiner den Schweiß des vorherigen Trägers ertragen muss. Lichtquellen werden entlang der Oberfläche des Gewehransatzes und des Kopfhörers eingebettet, so dass sie auch für die Optitrack-Kameras sichtbar sind. The Void zeigte die neueste Ausrüstung zum ersten Mal auf einer Veranstaltung in Los Angeles in dieser Woche.

Mit dieser verbesserten Hardware und weiteren geplanten Standorten, sieht es mehr und mehr so als, als ob die ultimative VR-Erfahrung demnächst in einer Reihe von Städten auf der ganzen Welt zu finden sein wird.

(Quelle: Upload VR)

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