The Take

Mit The Take steht ein Gelegenheitsspiel auf Oculus Home und Steam bereit, welches euch in drei unterschiedlichen Räumen Gegenstände verstecken und anschließend suchen lässt. Gespielt wird zu zweit, also haben wir uns zusammengesetzt und das spannende Konzept einmal genauer angeschaut.

The Take

Auch wenn das Konzept simpel scheint, kann ein Blick in das Tutorial nicht schaden. Dieses macht euch schnell mit der Steuerung (Fortbewegung per Teleportation) und den Fallen vertraut. Das ist auch zwingend erforderlich, denn die fiesen Fallen sind nicht gerade leicht von den restlichen Gegenständen zu unterscheiden, wenn man sie vorher nicht zumindest einmal gesehen hat.

The Take Teleportieren

Ist das Tutorial abgeschlossen, kann die erste Person mit dem Verstecken sowie dem Aufstellen der Fallen beginnen. Hierfür stehen standardmäßig fünf Minuten zur Verfügung, in den Optionen kann die Zeit für die einzelnen Runden jedoch angepasst werden. Damit euer Mitspieler oder eure Mitspielerin nicht sieht, was ihr im virtuellen Raum so treibt, wird die Anzeige auf dem Monitor verdeckt.

Das Platzieren der Fallen ist allerdings gar nicht so einfach, denn bevor ihr sie aufstellen könnt, müsst ihr sie selbst im Raum finden. Die Fallen werden zufällig verteilt und tauchen in jeder Runde an unterschiedlichen Stellen auf. Dementsprechend muss auch der Versteckende zunächst den Raum absuchen, was wertvolle Zeit kostet.

The Take Streamer Mode

Nach dem Beenden der Versteckphase kann daraufhin die Suche beginnen. Die zweite Person schnappt sich also die VR-Brille und beginnt den Raum zu durchsuchen. Als optionales Hilfsmittel ist ein Heiß/kalt-Anzeiger aktivierbar, um die Suche zu erleichtern. Standardmäßig ist dieser allerdings deaktiviert. Ziel ist es, schnell das verborgene Objekt zu finden und dabei möglichst wenig Fallen zu aktivieren.

Egal ob beim Verstecken oder beim Suchen: Sowohl das Teleportieren wie auch das Drehen funktioniert grundsätzlich nicht besonders gut. Anstatt des Spielenden scheint sich der komplette Space zu drehen. Das führt dazu, dass ihr euch beim Rotieren nicht um die eigene Achse dreht und schließlich beim Teleportieren an den falschen Standorten landet. Klingt dramatischer als es ist, aber diesen Fehler hätte man vermeiden können.

Fazit

Generell macht das Verstecken und Suchen Spaß, allerdings kratzen die Entwickler/innen nur an der Oberfläche der Möglichkeiten. Zahlenschlösser, kleine integrierbare Rätsel und ähnliche Dinge hätten die Erfahrung vermutlich gutgestanden und sie positiv erweitert. Der Stil wirkt in der VR prinzipiell gut, jedoch nerven die vielen kleinen Punkte auf den Objekten und der Partikeleffekt am Controller ist nicht gerade eine Augenweide. Um Freunde erstmals in die Virtual Reality einzuführen, ist The Take sicherlich keine schlechte Software. Leider bleibt das Spiel aber nur auf dem Niveau einer ausgereifteren Tech-Demo.

Stark
  • Spaßiges Konzept
  • Zwei Personen spielen mit einer VR-Brille
Schwach
  • Möglichkeiten kaum ausgeschöpft
  • Teleportieren und drehen in VR
2.5 / 5
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