SURV1V3

Zombies sind in VR-Spielen eine beliebte Zielscheibe, doch SURV1V3 ist mehr als eine weitere Schießbude. Candymakers erschafft ein Zombie-Game, in dem ihr ums nackte Überleben kämpft und gemeinsam mit bis zu drei Mitstreitern in den Kampf ziehen könnt.

SURV1V3

Kaum ist das Spiel gestartet, schon erwartet euch die erste positive Überraschung. In den Optionen könnt ihr die Fortbewegung sehr genau anpassen und die vorhandenen Möglichkeiten sollten keine Wünsche offen lassen. Wir haben uns für die Fortbewegung per Stick entschieden und für ein sanftes Drehen mit der rechten Hand. Wenn ihr alles angepasst habt, besteht derzeit die Wahl zwischen dem Story-Modus und dem Trail-Modus, in dem ihr „nur“ eine gewisse Zeit überleben müsst. Viel interessanter ist aber der Story-Modus, denn in diesem geht es nicht um geballte Action, sondern um pure Angst und einen fesselnden Überlebenskampf. Doch bevor der Story-Modus euch in den Bann ziehen kann, müsst ihr Chapter 0 bewältigen, welches euch zwar die Basics beibringt, aber im Vergleich zum sonstigen Spiel extrem schlauchig und eventuell auch etwas zu lang ist.

Ist euer Training abgeschlossen, geht es in die Apokalypse. Zum Start rüstet ihr euch in einem Versteck mit Handfeuerwaffen, Schlagwaffen, Maschinengewehren, Zombieblut und weiteren Utensilien aus, wobei ihr nur eine sehr begrenzte Anzahl an Gegenständen mit euch führen könnt. Verlasst ihr euer Versteck, bekommt ihr Aufträge per Funk übertragen und könnt auf dem Tablet die Markierungen sehen. Wie ihr zu den Markierungen gelangt, steht euch vollkommen frei. Damit ist nicht nur die Wahl des Weges gemeint, sondern auch die Wahl der Taktik. Versucht ihr es eher mit Zombieblut im Stealth-Mode oder geht auf Jagd mit Baseballschläger und Schwert oder gar großen Wummen? Es ist eure Entscheidung! Außerdem sind die Gebiete so gestaltet, dass ein freies Erkunden der Gegend durchaus gewünscht ist, besonders, wenn ihr spannenden Loot finden wollt.

SURV1V3

Während das Spiel bereits eine tolle Untergangsatmosphäre zeichnet, fühlt sich das Inventar noch etwas überladen an. Teilweise sind Items am Körper so nah aneinander platziert, dass ihr im Eifer des Gefechts zum falschen Objekt greift. Zudem funktioniert das Greifen von Objekten und Waffen in anderen Spielen einfach deutlich besser. Dummerweise kann diese Schwäche schnell das Leben kosten, denn wenn ihr nicht die Waffe zieht sondern euer Magazin, dann sind die Zombies wenig beeindruckt. Zudem macht es kein Spaß, wenn ihr die Waffe wegstecken wollt, sie aber ständig auf den Boden fällt.

Zwar ist das Spiel extrem schwer, aber es fühlt sich dafür auch sehr „realistisch“ an. Damit ist gemeint, dass man sich tatsächlich wie in einer Stadt aus The Walking Dead und Co. fühlt und dies ist eine tolle Leistung. Die Zombies können teilweise viel einstecken, jedoch man selbst nicht. Man fühlt sich ständig bedroht und jedes Geräusch versetzt einen in Alarmbereitschaft.

Da das Spiel noch im Early Access ist, hoffen wir, dass die Entwickler noch an ein paar Stellschrauben bei der Steuerung bzw. Bedienung drehen, denn dann könnte das Game zu einem echten Highlight werden. Zombie-Fans, die mit diesen Problemen leben können, dürfen bereits jetzt einen Blick wagen. Das Spiel steht für 24,99 Euro auf Steam bereit und bietet mehr als 4 Stunden Spielzeit. Den kooperativen Modus konnten wir leider noch nicht ausprobieren.

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mAc
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mAc

kann man sagen es ist besser als Arizona oder nicht wäre meine frage

Heinz Ulrich
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Es ist auf jeden Fall anders. Arizona max 2 Spieler. In Surv1v3 sind es 3. Alleine ist es sehr schwer, die Zombies halten viel aus. In Arizona kann man sich kurz alleine durchballern. Die Geschwindigkeit an sich ist deutlich langsamer weil man deutlich vorsichtiger vorgeht. Ein Lvl. dauert locker mal 40-60 minuten, je nachdem welchen weg man einschlägt auch deutlich… Read more »