Step to the Line

Wie es sich anfühlt, in einem US-Gefängnis zu leben, will die Dokumentation Step to the Line nachvollziehbar machen. Die Dokumentation entstand unter der Oculus-Initiative VR for Good. Nach Veröffentlichung für die Oculus Rift, Samsung Gear VR und als Video auf Facebook, können nun auch Besitzer einer HTC Vive und PlayStation VR (PSVR) das 360-Grad-Video erleben.

Step to the Line: Gefängnisaufenthalt in 360 Grad

Im April diesen Jahres stellte der Facebook– und Oculus-Eigentümer Mark Zuckerberg das Projekt auf seine Timeline vor. Step to the Line ist Teil des 2016 gestarteten Programms VR for Good, bei der zehn Filmemacher mit zehn gemeinnützigen Organisationen zusammenarbeiteten. Ein Mentor übernimmt für jeweils ein Projekt die Schirmherrschafft, Facebook stellt die Produktionsmittel zur Verfügung. Neun Videos sind bis heute erschienen, das letzte der ersten Runde will Oculus in Kürze veröffentlichen. Mitte Mai endete die Bewerbungsfrist für die Produktionen in diesem Jahr. Die jeweils drei bis fünf Minuten langen 360-Grad-Videos behandeln beispielsweise das Leben in Armut in Nigeria und den Versuch, über eine Spargruppe den Weg aus ihr zu finden. In Use Your Imagination erlebt man ein VR-Musical von autistischen Künstlern.
Step to the Line
Step of the Line thematisiert den Aufenthalt in einem US-Gefängnis und lässt erahnen, wie sich Inhaftierung und Entlassung anfühlen. Die Vorstellung des Videos von Mark Zuckerberg auf Facebook erreichte 1,6 Millionen Aufrufe. In seinem Post betont Zuckerberg, dass einer der wichtigsten Nebeneffekte von VR die Förderung von Empathie sei. Im Rahmen einer „Reise-Challenge“ traf der Facebook-Chef einen Todeskandidaten, der nach 30 Jahren aus der Haft entlassen wurde. Zuckerberg beschreibt diese Erfahrung als eine der Eindrücklichsten auf der ganzen Reise. VR könne das echte Treffen zwar nicht ersetzen, aber ziemlich nah an das echte Erlebnis heranreichen. Mit der Veröffentlichung des Videos für HTC Vive und PSVR kann Step of the Line jetzt noch mehr Menschen erreichen, was sicher im Sinne des Projektes sein dürfte.

(Quelle: VRFocus)

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