Serious Sam VR

Serious Sam VR: The Last Hope erscheint am 17. Oktober als Early Access-Spiel auf Steam. Es erwartet euch ein Wave-Shooter im klassischen Serious Sam Universum vom Croteam. Das Spiel wird zunächst nur für die HTC Vive erscheinen, da getrackte Controller benötigt werden.

Serious Sam VR: The Last Hope

Noch ein Wave-Shooter? Ja! Alle Menschen die Serious Sam früher nicht gespielt haben, werden jetzt gelangweilt vor dem Monitor sitzen. Alle anderen Menschen erwarten das Spiel sicherlich mit Spannung. Mein letzter Berührungspunkt mit Serious Sam ist lange her.  Serious Sam: The Second Encounter war das letzte Spiel der Reihe, welches ich gespielt habe. Dies ist nun 14 Jahre Vergangenheit und somit packt mich bei Serious Sam VR die Nostalgie. Doch reicht die Nostalgie aus?

So spielt sich Serious Sam VR: The Last Hope

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In der Early Access Version stehen euch zum Start zwei Planeten zur Auswahl. Diese Planeten bieten jeweils 4 Level und einen Kampf gegen einen Endboss. Im ersten Level auf dem Planeten seid ihr immer sehr spärlich ausgerüstet. Erst nach dem ersten Level könnt ihr euch neue Waffen und neue Munition kaufen. Dabei gibt es derzeit keine freischaltbaren Waffen, die ihr erst nach gewissen Erfolgen kaufen könnt. Wenn euer Geld ausreicht, könnt ihr theoretisch alles ausrüsten, was der Laden euch anbietet. Geld erhaltet ihr im Spiel durch Abschüsse und Dollarzeichen die mit einem Fallschirm abgeworfen werden.

Doch es fliegen nicht nur Dollarzeichen vom Himmel. Ebenso segeln Kisten mit Munition und Herzen für die Energie an euch vorbei. Ihr müsst nur auf diese zielen und schießen. Anschließend zeiht ihr die Items mit einem Greifarm an euch heran.

Doch kommen wir zur Action: Ihr steht alleine auf dem Spielfeld und habt zwei Waffen in der Hand. Diese könnt ihr beliebig wechseln, vorausgesetzt ihr habt ein paar Waffen gekauft. Anschließend drückt ihr den Trigger der Vive Controller wie verrückt und ballert alles nieder, was euch an den Kragen will. Hier kommt schnell das echte Serious Sam Feeling auf, auch wenn ihr nur still an einer Stelle steht.

Animationen, Waffen, Grafik

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Die Animationen sind für ein VR-Spiel absolut in Ordnung und erinnerten mich sofort an das gute alte Serious Sam. Was mich aber etwas gestört hat, ist die Tatsache, dass die Schüsse der Waffen erst relativ spät sichtbar sind. Ihr seht also nicht wie etwas aus dem Lauf kommt, sondern seht das Geschoss erst später auftauchen. Auch die Gestaltung des Feuers beim Schießen ist nicht besonders hübsch.

Einige Menschen werden sich auch wundern, woher sie plötzlich Superkräfte haben. Die Waffen sind teilweise so groß, dass sie eigentlich nur ein Kampfroboter halten kann. Da ihr aber nur leichte Controller der HTC Vive in der Hand haltet, wirkt dies zunächst sehr unrealistisch. Man gewöhnt sich aber schnell an diesem Umstand. Serious Sam braucht halt dicke Knarren.

Die Auflösung der HTC Vive macht euch beim Erkennen der Gegner leider manchmal ein Strich durch die Rechnung. Gerade weit entfernte Gegner sind teilweise schwierig zu erkennen.

Die Welten sind dafür aber sehr schön gestaltet und es macht großen Spaß diese zu bespielen.

Umfang

Leider ist der Umfang des Spiels noch sehr gering. Zwar gibt es sehr viele Waffen, aber die zwei Planeten solltet ihr in weniger als einer Stunde durchgespielt haben. Der Umfang soll aber natürlich noch erweitert werden. Mit dem Release am 17. Oktober endet die Entwicklung noch lange nicht.

Wenn ihr das Spiel kaufen wollt, dann findet ihr es hier.

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