Scopis

Dass Augmented Reality auch für die Industrie und die Medizin extrem spannend ist, sollte kein Geheimnis sein. Durch die Einblendung von zusätzlichen Inhalten kann dem Nutzer beispielsweise ein Vorgang  erklärt werden, ohne dass eine helfende Person anwesend sein muss. Außerdem können beispielsweise Vorgänge virtuell trainiert werden, die später in der Realität wiederholt werden.

Scopis – Können Mixed Reality Brillen die Chirurgie bereichern?

Das Berliner Unternehmen Scopis will die HoloLens nicht dazu nutzen, eine Remote-Hilfe anzubieten oder Abläufe zu trainieren, sondern das Unternehmen möchte die Genauigkeit bei chirurgischen Eingriffen verbessern. Hierzu wird dem Chirurgen eine Stelle am Patienten markiert, die er zuvor am digitalen Skelet des Patienten festgelegt hat. Scopis bezeichnet sich selbst als Plattform und dementsprechend bietet das System auch noch weitere Feature wie das Einblenden von Daten, Röntgenbildern und Ähnlichem. Zudem ist auch eine kontaktlose Interaktion mit den Inhalten möglich, was im Operationssaal durchaus von Vorteil sein kann.

Aktuell sollen bereits 10.000 Operationen mit Scopis durchgeführt worden sein und die Plattform hat definitiv das Potential, zu einem wichtigen Instrument in der Medizin zu werden. Besonders bei sehr kritischen Operationen, bei denen jeder Bruchteil eines Millimeters zählen kann, könnte die HoloLens in der Zukunft auch Leben retten.

(Quelle: Upload VR, Scopis)

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