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PSVR: Neue Steuerungsmöglichkeiten für The Elder Scrolls V: Skyrim VR

Viel Spaß!

Neben Doom VFR zählt Skyrim VR zu den begehrtesten Neuerscheinungen des Jahres. Seit Entwicklerstudio Bethesda das Veröffentlichungsdatum für den AAA-Titel nannte, lecken sich die Fans die Finger nach dem Spiel. Auf einer privaten PlayStation-Veranstaltung in San Francisco konnten Journalisten die neueste Demo-Version des Spiels testen und berichteten über die Vor- und Nachteile der VR-Edition von The Elder Scrolls V: Skyrim.

Skyrim VR – Smooth Movement oder Teleportation

Die amerikanischen Journalisten von Upload VR konnten die neueste vorgestellte Demo-Version von Skyrim VR auf der Veranstaltung anspielen und berichteten über ihre Erfahrungen mit dem Titel. Entsprechend erhalten wir Einblicke über die Fortbewegungsmethode, Steuerung und die Grafik des Spiels. Der Spieler hat dem Bericht zufolge die Wahl zwischen Dualshock-4- oder PlayStation-Move-Controller. Beide Controller werden vom Spiel unterstützt und bringen jeweils eigenen Vor- und Nachteile mit sich.

So kann man sich mit dem Move-Controllern im Optionsmenüs zwischen Smooth Locomotion und Teleportation entscheiden. Auch die Drehgeschwindigkeit ist hier nach individuellen Wünschen einstellbar. Zur Fortbewegung zeigt man mit dem linken Controller in die gewünschte Richtung und hält den festgelegten Move-Knopf gedrückt. Dadurch bewegt sich der virtuelle Charakter vorwärts. Zur Drehung um die eigene Achse nutzt man die Knöpfe des rechten Controllers. Dies ist dem Tester zufolge zunächst ungewohnt, jedoch fühlt es sich nach einiger Zeit durchaus natürlich an und bringt ein immersives Spielgefühl mit sich.

Allerdings zeigen sich in Kampfsituationen Probleme mit dieser Form der Steuerung, denn die linke Hand kann nicht gleichzeitig für den Kampf und die Fortbewegung genutzt werden. Dadurch muss man sich beispielsweiße entscheiden, ob man mit einem Schild blocken oder zur Seite springen möchte.

Durch die Nutzung der Dualshock-4-Controller entstehen keine solche Schwierigkeiten. Dafür büßt man jedoch die immersive Erfahrung ein, die durch ein Schwingen des Schwertes oder dem Schießen mit einem Bogen mit Move-Controllern entsteht.

Eine für Skyrim-Veteranen zunächst ungewohnte Änderung ist die Fortbewegung auf der Weltkarte. Denn in der neuen VR-Version des Spiels ist es möglich, wie bei Google Earth VR in Vogelperspektive über die Welt von Himmelsrand zu sehen und direkt zum gewünschten Zielort zu reisen.

Problematische Steuerung in den Menüs und grafische Abstriche

Laut Bericht ist die Auswahl innerhalb der Menüs und des Inventars in der VR nicht optimal: Da man aufgrund des Rollenspiel-Stils des Spiels durch das Sortieren und Anlegen von Gegenständen und das Verteilen von Skillpunkten viel Zeit verbringt, zeigen sich die unvorteilhaften Steuerungsoptionen deutlich. Besonders mit den Move-Controllern wirkt dies kompliziert, wie der Tester berichtet.

In puncto Grafik liegt Skyrim VR hinter dem Standard neuerer Titel, sieht jedoch immer noch gut aus. Durch die VR-Adapation des Spiels mussten die Entwickler hier Abstriche machen. Allerdings ist dies ein Kompromiss, den Fans des Spiels wohl gerne in Kauf nehmen, um die Spielewelt in VR zu erleben.

The Elder Scrolls V: Skyrim VR erscheint am 17. November 2017 für PlayStation VR (PSVR). Eine Vorbestellung ist im PlayStation Store für 69,99 Euro bereits möglich. Eine Version für die HTC Vive soll im Jahr 2018 folgen. Wir werden euch über Neuigkeiten wie gewohnt informieren.

(Quellen: Upload VR | Video: Upload VR Youtube)