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Der aufkeimende Industriezweig Virtual Reality ist für alle offen, sagt man auch beim Branchenprimus Oculus VR. Brendan Iribe warnt nun aber seine Mitstreiter, den „Brunnen nicht zu vergiften“, indem man VR-Systeme herausbringt, die noch nicht fertig sind.

Während der Web Summit Konferenz sprach Iribe von seinen Hoffnungen und Sorgen für das Geschäft mit VR-Geräten. Und da die erste Version für Konsumenten, die CV1, laut Iribe mehrere Monate (Betonung auf ‚mehrere‘) entfernt ist, schaut man besorgt auf Rivalen wie Sony, der ein eigenes VR-Headset mit dem Codenamen Project Morpheus in den Startlöchern hat.

Iribe ist besorgt, dass im Rennen möglichst früh am Markt zu sein, einige Firmen ihr Produkt möglichst schnell an den Mann oder Frau bringen wollen, obwohl das Produkt, noch nicht vollends ausgereift ist. Wenn einem bei der Benutzung übel wird (Motion Sickness) oder andere Probleme auftreten, könnte die Öffentlichkeit Virtual Reality abschreiben, bevor sie überhaupt begonnen hat.

„Wir sind etwas beunruhigt über einige der größeren Firmen, die ein Produkt veröffentlichen könnten, das noch nicht fertig ist,“ sagt Iribe. Deshalb lud er Repräsentanten von Sony ein, damit diese sich ein Bild von der Arbeit bei Oculus machen können. „Kommt und schaut euch unsere Technik an und geht sicher, dass eure genauso gut oder fast so gut ist. Vergiftet den Brunnen nicht.“

Iribe ließ die Gelegenheit auch nicht aus erneut auf seine Zukunftsvision hinzuweisen. Das Rift soll eines Tages die Größe einer handelsüblichen Sonnenbrille bekommen. Auch die Bewegung im virtuellen Raum will Oculus angehen. Ganz oben auf der To-Do-Liste steht die Lösung des Problems, seine Hände in der virtuellen Realität zu sehen.

Dies sind jedoch noch alles Visionen, bei denen man weit in die Zukunft schaut. Während die Entwicklung der CV1 voranschreitet, lässt Iribe wissen, dass man dem Releasetermin „sehr nahe“ sei aber noch „einige Wege gehen müsse.“

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