project cars

678 PS, 1210 kg und eine Höchstgeschwindigkeit von über 350 km/h sind die Eckdaten des Pagani Cinque, dem letzten Hurra der legendären Zonda-Reihe des italienischen Autoedelirrenhauses Pagani – dem Hauptdarsteller des neuesten Trailers zu Project Cars. Nachdem letzte Woche bei der E3 schon eine brilliant aussehende Techdemo von Project Cars gezeigt wurde, legte Slightly Mad Studios nun mit einem 8-minütigem Gameplay-Video nach.

Der britisch Software-Entwickler Slightly Mad Studios ist eine bekannte Größe auf dem Markt der Rennspiele und hat bereits mit äußerst realistischen Rennsimulationen wie GT Legends auf sich aufmerksam machen können. Mit World of Speed entwickeln sie derzeit eine neuartige Idee zu einem Renn-MMO, der Titel Project Cars zielt wohl auf den Thron der Rennsimulationen, welcher derzeit noch vom ewigen König Gran Turismo besetzt ist.

Das neueste Video des Studios zeigt eine längere Fahrt entlang eines kalifornischen Highways und vermittelt einen guten Eindruck des derzeitigen Entwicklungsstandes von Project Cars. Die Gameplay-Grafik ist hierbei ähnlich beeindruckend wie das gezeigte Material von der E3, insbesondere die dargestellten Wetter-Effekte sowie Tag-Nacht-Wechsel sind überzeugend. Die Fahrt aus der Cockpit-Ansicht zeigt flüssige Animationen des Fahrers und ein detailliertes Interieur – rein Optisch ist Project Cars  bereits jetzt ein Leckerbissen. Einen klaren Punktgewinn gegenüber Gran Turismo scheint Project Cars aber in einem Bereich zu erzielen der nicht für die Augen gedacht ist, sondern für die Ohren. In einer Disziplin in der Gran Turismo häufig erschreckend blasse Töne zu Tage fördert, liefert Project Cars sehr realistische Klänge, was gerade bei den 12 Trompeten von Jericho des Pagani eine wahre Freude ist.

Physics Baby

Dass schöne Kleider allein kein gutes Spiel ausmachen, gilt insbesondere für Rennspiele. Die wahre Qualität solcher Spiele liegt in einer Fahrphysik die möglichst exakt die Realität simuliert. Dies beinhaltet sowohl das Verhalten Fahrzeugs auf der Straße, als auch das Feedback das dem Spieler durch seinen Controller vermittelt. Dies ist stets die Domäne von Gran Turismo gewesen, die Art und Weise wie sich die Fahrzeuge verhalten und wie Informationen darüber per Lenkrad an den Spieler weitergegeben werden ist ungeschlagen. Project Cars scheint hier noch nachlegen zu müssen. Das Fahrverhalten zwischen nasser und trockener Straße unterscheiden sich augenscheinlich kaum, darüber hinaus verhält sich der Wagen extrem stabil, selbst Lastwechsel in Kurven oder starke Lenkbewegung beim Bremsen und Beschleunigen bringen das Fahrzeug kaum aus der Ruhe.

Der Oculus Rift-Support ist ein Traum für Rennspielfans, die für Autofahrer ungewohnte Tatsache auf einen starren Bildschirm zu schauen gehört damit der Vergangenheit an. Mit dem Oculus kann der Fahrer sich ganz natürlich umsehen, der Kurve folgen und Scheitelpunkte exakter als je zuvor anvisieren. Darüber hinaus hilft das Oculus dem rennspieltypischen Phänomen eines enttäuschenden Geschwindigkeitsgefühls entgegenzuwirken.

Mit Project Cars für das Oculus schmeißt Slightly Mad Studios ein gewaltiges Pfund in die Waagschale, und Gran Turismo muss sich auf harte Konkurrenz gefasst machen. Um dem Branchenprimus der Rennspiele jedoch gefährlich zu werden muss Slightly Mad Studios bei Project Cars eine mindestens so überzeugende Fahrphysik abliefern. Die Chancen hierfür stehen angesichts der umfangreichen professionellen Hilfe jedoch sehr gut. Nicolas Hamilton, Rennfahrer und jüngere Bruder von F1-Pilot Lewis Hamilton gehört ebenso zum Beraterstab wie Ben Collins, der ehemalige Stieg des britischen Automagazins Top Gear – Some say

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