Lenovo Daydream

Im Rahmen der CES 2018 in Las Vegas hat Lenovo nun seine autarke VR-Brille vorgestellt, die in Partnerschaft mit Google entsteht und somit auf Googles WorldSense Tracking setzt.

Lenovo Mirage Solo mit Daydream

Lenovo Mirage

Die neue Mirage-Solo-Brille wird über die integrierten Kameras ihre Umgebung erkennen können und somit steht einer freien Bewegung im Raum nichts im Weg. Der Controller wiederum wird nicht von den Kameras verortet und besitzt lediglich 3 Freiheitsgrade.

Wann die Brille von Lenovo auf den Markt kommen wird, steht aktuell noch nicht fest, doch Lenovo peilt das zweite Quartal des Jahres an. Preislich wird sich das VR-System im mittleren Preissegment bewegen und soll für unter 400 US-Dollar über die Ladentheke gehen.

Da die Mirage Solo auf den Google Daydream Store setzt, hat die Brille auch Zugriff auf alle Apps, die bereits im Store bereitstehen. Ob in unangepassten Spielen jedoch das Positional Tracking funktionieren wird, bleibt abzuwarten. Vermutlich werden nur speziell angepasste Spiele von den Möglichkeiten der autarken Brille profitieren.

Lenovo Mirage Solo Spezifikationen

  • Maße (mm) : 204.01 x 269.5 x 179.86
  • Gewicht: 645 g
  • Farbe: Moonlight White
  • Betriebssystem: Daydream OS
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 835
  • Audio: Android N Pro Audio, 3.5 mm Klinke
  • RAM : 4 GB
  • ROM : 64 GB UFS
  • Card Slot : microSD Card; bis zu 256 GB
  • Akku: 4000 mAh Li-ion Polymer
  • Display 5,5 Zoll QHD (2560 x 1440) LCD mit 75 Hz
  • Linsen : 2 x Fresnel-Aspheric, 110° FOV
  • WLAN : WiFi 802.11 ac/n 2×2 MIMO Dual Band
  • Bluetooth: Bluetooth® 5.0 + BLE

Das ist beim Kauf enthalten:

  • Lenovo Mirage Solo
  • Daydream Wireless Motion Controller
  • Reiseadapter
  • USB Type-C Kabel
  • 3.5 mm Kopfhörer
  • Anleitung
  • Quick Start Guide

Da Lenovo bei der Brille einen Preis von unter 400 US-Dollar verspricht, können wir davon ausgehen, dass sich die Brille knapp unter dieser Marke einordnen wird. Ob sich ein Kauf zum Release wirklich lohnt, bleibt abzuwarten, denn immerhin ist die Oculus Go vorraussichtlich eine ganze Ecke günstiger. Zwar kann die Oculus Go nicht mit Positional Tracking punkten, aber diesen Vorteil kann auch die Mirage Solo nur vollständig ausspielen, wenn es spannende Spiele gibt, die die neuen Möglichkeiten ausnutzen.

(Quelle: Road to VR)

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