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Auch das GameFace HMD von Gameface Labs wurde auf der E3 2015 gezeigt. Die VR-Brille versprach schon seit ihrer Enthüllung viel, ist sie doch von Anfang an als ein kabelloses androidbasiertes VR-Headset konzipiert.

Selber nennt das Unternehmen sein Headset nicht HMD (Head-Mounted-Display) sondern HMC (Head-Mounted-Console), da es sowohl Android basierte VR-Erfahrungen als auch PC-Apps unterstützt.

Im Gegensatz zu anderen Smartphone-Adaptern, die aus Smartphone und Adapter eine VR-Brille machen, verfügt die Gameface Developer Console (GFDC) einen integrierten nVidia Tegra K1 Chip mit Quad-Core ARM Cortex-A15 der mit 2,3 GHz getaktet und ebenfalls in Nvidias Shield Tablet verbaut ist.

Gameface gab nun bekannt, dass ihr Gerät in der Lage sein wird sich mittels Valves OpenVR API mit einem PC zu verbinden, um das 75hz 1440p OLED mit einem Sichtfeld von ~ 140° dann mit der besseren Hardware eines PCs zu befeuern. Noch wichtiger ist jedoch die Tatsache, dass die HMC dann mit Positional Tracking aufgewertet wird. Hierfür wird dann auf Valves Lighthouse Technologie zurückgegriffen.

Gameface Dev Kit PrototypDas Gameface Dev Kit soll voraussichtlich im zweiten Quartal 2016 erscheinen, von dem bisher kein Preis bekannt ist. Wer sich für das Headset interessiert kann sich aber auf der Homepage des Herstellers registrieren, um das Stück Hardware einen Monat vor allen anderen zu erhalten.

Während sich andere Hersteller, wie Oculus oder Google auf einen VR-Markt konzentrieren, möchte man bei Gameface Labs sowohl mobile als auch PC-gebundene Erfahrungen unterstützen und so Cross-Plattform-Erfahrungen möglich machen.

Wir freuen uns den Entwicklern die Möglichkeit zu bieten sowohl für den mobilen als auch für den PC Markt zu entwickeln und immersive Cross-Plattform-Erfahrungen zu erschaffen, die alle auf dem selben Gerät laufen“, lässt sich GameFace CEO Edward Mason zitieren. “Wir glauben, dass Virtual Reality eine [kabel-]ungebundene Erfahrung sein sollte und unsere Konsole macht einen deutlichen Schritt dahin.“ Mason fügte hinzu, dass die neuste Generation der Android VR-Gaming Hardware so designt wird um die jetzigen „unterversorgten“ mobilen Lösungen abzulösen und heutige PC-Erfahrungen zu imitieren.

Wie sich das Headset im Vergleich zu anderen VR-Brillen schlägt, könnt ihr in unsere Vergleichsübersicht sehen. Die Specs des Multitalents seht ihr zusammengefasst hier:

Internal Display Sensoren Eingabe/Ausgabe
  • Nvidia Tegra SoC
  • SSD flash Speicher
  • 4GB mobile DDR4 RAM
  • Wi-Fi 802.11ac
  • Bluetooth 4.0
  • DLNA Media Server
  • 75Hz OLED Display
  • 2560 x 1440 Auflösung
  • 140° Sichtfeld (FOV)
  • Valve Lighthouse
  • Ultra-low latency, 9-axis Orientierungssensoren
  • Accelerometer
  • Gyroscope
  • Magnetometer
  • Weitwinkel Stereokameras
  • HDMI
  • MicroUSB v3.0
  • MicroSD Slot
  • 3,5mm Audiobuchse
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