DYING: Reborn für PSVR

Ein Escape Room für die PlayStation VR Brille mit einer Portion Horror? Diese Idee ist sicherlich nicht wahnsinnig innovativ und für die HTC Vive gibt es bereits einige Virtual-Reality-Spiele, die dieses Konzept aufgegriffen haben. Doch nur weil ein Konzept bereits bekannt ist, heißt dies nicht, dass das Spiel den Virtual-Reality-Spieler nicht fesseln kann.

DYING: Reborn für PSVR im Test

Eigentliche würde ich gerne mit den positiven Aspekten des Spiels anfangen, aber die Entwickler leisteten sich seltsame Fehler, die man definitiv hätte vermeiden können. Das Menü klebt beim Umschauen immer an einem Punkt innerhalb eures Sichtbereiches. Zudem kann man sich nur sehr langsam fortbewegen und der Spieler erhält keine Optionen, um die Fortbewegung zumindest etwas anzupassen. Außerdem lauern hier und da kleine Programmierfehler, die nicht auftreten müssen. So hört ihr weiterhin eure Schritte wenn ihr das Inventar im Laufen öffnet, selbst wenn ihr euch nicht mehr bewegt. Zusätzlich sind uns noch ein paar Design-Entscheidungen aufgefallen, die wir nicht ganz nachvollziehen konnten. Wenn das Spiel lädt, dann erhaltet ihr beispielsweise nur ein schwarzes bzw. graues Bild und die Musik wechselt. Diese tristen Ladezeiten sind sehr irritierend, da man sich häufig fragt, ob sich das Spiel jetzt aufgehangen hat.

Die Steuerung und insbesondere das Inventar-System machen ebenfalls keine gute Figur in der virtuellen Realität. Die Steuerung ist leider nicht besonders intuitiv und das Inventar sieht zusätzlich noch recht gewöhnungsbedürftig aus.

Doch genug gemeckert, denn das Spiel hat auch seine positiven Seiten. Die Rätsel sind alle lösbar, auch wenn man manchmal vielleicht etwas länger dauert, bis einem die passende Idee kommt. Leider gehen die Rätsel aber nicht über bekannte Konzepte hinaus und bieten nur wenige Aha-Momente. Die sehr einfachen Animationen fallen zwar hier und da etwas negativ auf, aber sie beeinflussen nicht den Spielspaß.

Insgesamt erwarten euch im Spiel drei verschiedene Räume, aus denen ihr entkommen müsst. Wenn man den Weg kennt, dann kann man einen Raum in wenigen Minuten bewältigen. Deshalb können wir auch schwer einschätzen, wie hoch die Spielzeit bei euch ausfallen wird. Länger als ein bis zwei Stunden solltet ihr aber nicht benötigen.

Fazit

DYING: Reborn könnte ein nettes kleines Spiel sein, wenn die Entwickler auch mehr Zeit in das Beiwerk zum Spiel gesteckt hätten. Überall wird deutlich, dass hier entweder mit der heißen Nadel gestrickt wurde oder dass das Auge fürs Detail gefehlt hat. Leider können wir das Spiel in der aktuellen Form nicht empfehlen, da bei uns nicht viel Freude beim Zocken aufkam.

Stark
  • Schwierigkeitsgrad gut für Genreeinsteiger
Schwach
  • viele Fehler
  • Steuerung
  • Synchronisierung

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Gast

Tut mir echt leid aber das Spiel hat schon alleine von der Synchro bei mir irgendwie verschissen :D keine Ahnung aber das hört sich einfach echt unprofessionell an. Für mich allgemein eher “Meh”… selbst mit VR. Da gibt es besseres.

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