Kabelloser Empfänger VR Headset TPCAST

Upload VR hatte wohl überzeugende Argumente und konnte sich bereits intensiver mit dem TPCAST auseinandersetzen. Das Zubehör für die HTC Vive soll im kommenden Jahr erscheinen und bisher waren nur Vorbestellungen aus China möglich. Der TPCAST soll die HTC Vive von den lästigen Kabeln befreien und keine spürbare Latenz der Erfahrung hinzufügen. Kann dies funktionieren?

Erster Test zum TPCAST für kabelloses VR veröffentlicht

Beim TPCAST wird der Receiver direkt am Headset angebracht und der Transmitter wird im Raum aufgestellt. Wichtig bei der Aufstellung ist, dass der Transmitter “Sichtkontakt” zum Receiver hat. Laut dem Unternehmen hat der Transmitter ein Field auf View von 160 Grad und sollte möglicht hoch im Raum angebracht werden. Für eine optimale Verwendung wird der Transmitter direkt an der Decke über dem Spieler angebracht. Auch wenn TPCAST von einer bespielbaren Fläche von 5 m x 5 m spricht, so kam Upload VR nur auf eine Fläche von 4 m x 2,6 m. Vermutlich ist die Deckenhöhe hierbei der limitierende Faktor. Außerdem muss ein Router mit dem PC verbunden werden, der wohl für die Übertragung der Bewegungsdaten zuständig ist. In der Konsumenten-Version soll aber ein kleiner Dongle diese Aufgabe übernehmen. Das System wird in zwei verschiedenen Varianten im nächsten Jahr ausgeliefert. Diese unterscheiden sich in der Akku-Laufzeit. Die teurere Version soll bis zu fünf Stunden durchhalten.

Upload VR kommt zu dem Fazit, dass das Produkt wie versprochen funktioniere. Das Team konnte keine Latenz feststellen und das Bild war wie gewohnt. Selbst Sprünge und schnelle Bewegungen waren im Test kein Problem. Hin und wieder zeigte der TPCAST aber auch kleinere Artefakte im Bild, welche aber wohl zu vernachlässigen sind, da sie die Erfahrung nicht wirklich beeinträchtigen und nicht ständig auftreten.

Aktuell scheint das größte Problem des TPCAST die Aufstellung der Station zu sein. Doch wer bereits die Lighthouse-Stationen an die Wand geschraubt hat, der wird sich auch den Transmitter an die Decke schrauben. Das Gewicht soll durch den TPCAST nicht spürbar erhöht werden, da er das Headset nicht frontlastiger macht.

Aktuell sagen die Erfinder, dass sie ein spezielles Verfahren für die Komprimierung benutzen und eine besondere Technologie verwenden würden. Vermutlich soll es sich dabei um eine 60 GHz-WLAN Übertragung handeln. TPCAST arbeite wohl bereits seit ca. 7 Jahren an der kabellosen Übertragung von Inhalten. Mit dem Aufkommen der der Virtual Reality Technik sah das Unternehmen schließlich eine perfekte Einsatzmöglichkeit für ihre Entwicklung.

Die ersten Exemplare zur Vorbestellung waren sehr schnell in China ausverkauft. Die Entwickler versprechen aber, dass es bald eine zweite Welle geben wird. Außerdem wird TPCAST das Produkt auf der CES im nächsten Jahr öffentlich demonstrieren. Dennoch weiß das Unternehmen noch nicht, wann das Produkt im nächsten Jahr auch außerhalb Chinas ausgeliefert werden kann. In der Zukunft soll auch nicht nur die HTC Vive unterstützt werden, doch aktuell kann man hier noch keine genauen Details verraten.

(Quelle: Upload VR)

avatar
1 Kommentar Themen
2 Themen Antworten
0 Follower
 
Kommentar, auf das am meisten reagiert wurde
Beliebtestes Kommentar Thema
2 Kommentatoren
SaschaHabe kein Letzte Kommentartoren
  Abonnieren  
neueste älteste meiste Bewertungen
Benachrichtige mich bei
Habe kein
Gast
Habe kein

Ich frage mich warum man den Dongle überhaupt braucht.
Die übertragung der Bewegungsdaten wird doch von der kleinen Box übernommen die man zwischen Pc und Vive hat. Wenn man die am PC dran lässt und den TpCast direkt nach der Box anklemmnt dann braucht doch nur noch das Video und USB Signal übertragen werden. Genau diese aufgabe würde das kabel übernehmen.

Sascha
Gast

Wahrscheinlich sollen die nicht, dass man auch noch ein Kabel an der Decke lang ziehen muss – sieht blöd aus und muss auch dicht an der Decke angebracht werden, dass man sich beim Laserschwertausholen nicht drin verhakelt =).

Sascha
Gast

So wie es aussieht, sind da jede Menge Kabel dran… tja, dann ist das in der Tat seltsam.